Jülich: Christoph Europa 1 landet neben dem Schwanenteich

Jülich: Christoph Europa 1 landet neben dem Schwanenteich

Sie war ungewöhnlich, die Landung des Rettungshubschraubers „Christoph Europa 1“ in unmittelbarer Nähe des Jülicher Schwanenteichs, direkt neben der Großen Rurstraße. Ungewöhnlich war allerdings nicht der Einsatz, wie von vielen Umstehenden vermutet, die sich nach der Landung und dem Abschalten der Rotoren den im Auftrag des ADAC fliegenden gelben Engel hautnah anschauten.

„Es ist ein Routineeinsatz, wir sind zu einem Notfall gerufen worden“, sagte der Pilot. Für ihn, den mitfliegenden Notarzt sowie die Rettungsassistenten sind solche Einsätze alltäglich. „Christoph Europa 1 zählt bundesweit zu dem am meisten frequentierten Rettungshubschrauber“, erläuterte Dienstgruppenleiter Andrè Weyergans von der Dürener Leitstelle - dort läuft die Euronotrufnummer 112 auf — auf Nachfrage den Einsatz in Jülich.

Teil der Rettungskette

Der Einsatz des Rettungshubschraubers, nicht nur bei Verkehrsunfällen, sei nicht außergewöhnlich. „Der Hubschrauber gehört mit in die Rettungskette der normalen Einsatzfahrzeuge“, hieß es in Düren. So wurde das fliegende Rettungspersonal nach Jülich beordert, wo es bei einer Privatperson Hilfe leistete.

Während des Aufenthaltes wurde der knallgelbe Hubschrauber eingehend von vielen Passanten bestaunt und abfotografiert, ein Blick in das Innere geworfen. Nach einer halben Stunde war der Einsatz vorbei, die Helfer hoben wieder ab, flogen zu ihrem Standort zurück, von wo sie seit März 1998 den Flugrettungsdienst für Notarzteinsätze in der Euregio Rhein Maas durchführen. Christoph Europa 1 gehört zur Flotte der ADAC Luftrettung GmbH und ist am Flugplatz Aachen-Merzbrück stationiert.

(hfs.)
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