Jülich: Bumerang-Tage im Brückenkopf-Park Jülich

Jülich : Bumerang-Tage im Brückenkopf-Park Jülich

Von einem Bumerang hat eigentlich fast jeder schon gehört und damit seine Vorstellungen von diesem Wurfgerät, das zum Werfer zurückkehrt — zumindest manchmal. Hartnäckig hält sich die Legende, dass Bumerangs australischen Ursprungs seien und bei der Jagd eingesetzt wurden.

Doch beides ist falsch, sagt einer, der das wissen muss: Heinz-Willi Dammers aus Hürtgenwald, mehrfacher Welt- und Deutscher Meister. Er wird mit weiteren Bumerang-Fans dieses Sportgerät zwei Tage lang im Jülicher Brückenkopf-Park den Zuschauern näherbringen — ein Wettbewerb ist inklusive am Samstag/Sonntag, 25./26. August.

„Zur Jagd eingesetzt wurden Wurfhölzer, aber die kehren nicht zurück. Und die ältesten Bumerangs sind 20.000 Jahre alt und wurden in Polen gefunden“, räumt der Experte mit Fehlinformationen auf. Die Geschichte der (meist) aus Holz gefertigten Geräte ist also lang und spielt bei den Aktionstagen „Faszination Bumerang“ auf und an den Freiflächen am Lindenrondell eine Rolle.

Dort gibt es Vorführungen, Vorträge und Workshops, die dazu anleiten sollen, Bumerangs selbst herzustellen, denn das machen die meisten Sportler. Laut Heinz-Willi Dammers „kostet das nicht viel“. Der Vorsitzende des Deutschen Bumerang Clubs sagt: „Es ist eine Randsportart, aber die Amateursportart schlechthin.“

Das Programm in Jülich am 25. August dauert von 10 bis 18 Uhr, am 26. August von 10 bis etwa 15 Uhr. Natürlich dürfen Gäste auch werfen. Beim Turnier am Samstag zeigen versierte Werfer, wie man es machen sollte.

(-vpu-)
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