Buchband über die Vielfalt der Jülicher Geschichte

Neuer Band : Buchband über die Vielfalt der Jülicher Geschichte

Der Jülicher Geschichtsverein und der Förderverein Museum Zitadelle legen Band Nummer 85/86 der Jülicher Geschichtsblätter vor. Erschienen ist das 496 Seite starke Werk im Ammianus Verlag, es kostet 29,90 Euro.

„Ich bin immer wieder erstaunt über die Themenvielfalt“, sagte Verleger Michael Kuhn vom Ammianus Verlag. „Hier in Jülich ist richtig Substanz drin“, bestätigte er die Annahme, dass es eine überdurchschnittlich hohe Produktivität an Texten zur lokalen Geschichte gibt.

„Bei uns klappt das Zusammenspiel von Heimathistorikern und akademisch ausgebildeten Experten gut. Beide Gruppen bereichern sich“, erklärte Guido von Büren, der Vorsitzende des Geschichtsvereins, der mit Marcell Perse vom Museum Zitadelle wieder als Herausgeber fungiert.

Alt-Bürgermeister Dr. Peter Nieveler ist Autor einer der diesmal 33 Aufsätze. Er analysiert die „Heimatkalender des Kreises Düren“, Historiker Prof. Wolfgang Hasberg betrachtet, welchen Einfluss Geschichtsvereine auf Gesichtsschreibung haben. Frühmittelalterliche Grabinschriften aus Jülich sind ein Thema, genau wie der „einsame Glockenklöppel aus Welldorf“.

Erneut enthalten ist ein großer Teil mit Rezensionen, der laut von Büren hilft, einen Überblick über komplexe Fachliteratur mit lokalem Bezug zu gewinnen.

(jan)
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