Bruderschaftstag der Jülicher St.-Rochus-Schützen

St.-Rochus-Schützen : Königswürde komplett in Frauenhand

Mit dem traditionellen Bruderschaftstag starteten die Jülicher St.-Rochus-Schützen ihre vielfältigen Aktivitäten im Jahr des 200-jährigen Bestehens der Bruderschaft. Der Tradition verpflichtet und gleichzeitig der Gegenwart aufgeschlossen hat man die Abläufe ein wenig angepasst.

„Schützen heißt nicht nur feiern, sondern auch an andere denken“, lautet ein Leitsatz der Bruderschaft und so unterstützt man regelmäßig soziale Einrichtungen aus der Region mit Spenden. Dieses Mal kam der Verein „Pänz mit Hätz“ in den Genuss einer finanziellen Zuwendung.

Die Vorsitzende Steffi Schell stellte den aus einer 1996 begründeten Initiative entstandenen und seit 2002 in das Vereinsregister eingetragenen Verein in kurzen Worten vor. Dessen Ziel ist es, für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene mit geistigen und körperlichen Handicaps aus dem Großraum Düren und Jülich vielfältige Freizeitangebote zu gestalten und miteinander zu erleben.

Der Nachmittag stand ganz im Zeichen des Königsvogelschusses, bei dem die Majestäten des Jubiläumsjahres ermittelt werden sollten. Das Ergebnis gab Anlass zu großer Freude. Im Jubiläumsjahr ist die Königswürde komplett in Hand der Damen. Königin wurde nach dem 15. Schuss Katharina Schlarbaum.

Im Wettstreit der beiden Schwestern Eva und Lea Surma hatte Lea das glücklichere Händchen. Nachdem der Vogel beim sechsten Schuss fiel, übernimmt sie das Amt der Jungschützenprinzessin. Ehrenkönigin wurde mit dem 12. Schuss Anke Brand.

(jago)
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