Borussia Freialdenhoven mit Punkteteilung in der Mittelrheinliga

Mittelrheinliga : Ein durchaus beachtliches Remis für Freialdenhoven

Durchatmen und erholen, Borussia Freialdenhoven hat die erste englische Woche gut überstanden. Das 0:0 am vergangenen Wochenende gegen den FC Hürth entsprach nicht ganz den Vorstellungen von Mannschaft und Trainer, gleichwohl war es ein akzeptables Ergebnis – meinte Trainer Wilfried Hannes.

„Obwohl wir am Ende die bessere Mannschaft waren und zum Schluss noch sehr gute Chancen hatten, bin ich insgesamt mit dem Punkt zufrieden. Denn es hätte auch durchaus anders ausgehen können.“ Hannes hatte vorher vor den gefährlichen Kontern der Hürther gewarnt. Es bedurfte auch einer sehr guten Freialdenhovener Hintermannschaft, um diese Gefahr zu bannen.

Insgesamt verlegten sich die Gäste auf Abwehr, verlagerten das Spiel ins Mittelfeld und taten wenig für den Angriff. Die Borussia ihrerseits hatte an diesem Tag nicht die nötige Präzision im Passspiel. Die beiden Außen, Pascal Schneider und Yannick Kuhnke, kamen nicht so recht in Schwung, auch Marc Szymczewski lief seiner Form hinterher. Und dennoch traf Kevin Kruth in der 21. Minute ins Netz. Pech für ihn, dass Szymczewski vorher gefoult hatte und damit den Treffer ungültig machte. Auch kurz vor der Pause hatten die Zuschauer den Torschrei schon auf den Lippen bei einem Kopfball von Kruth, doch der FC Hürth hatte Kevin Kraus zwischen den Pfosten, der einen guten Job machte.

Das Unentschieden zur Pause hatte auch danach Bestand, was Trainer Hannes in der Schlussphase zu offensiven Wechseln veranlasste. Mit Leon Ruhrig, Oskar Tkacz und Hussein Alawie kam neuer Schwung ins Spiel der Borussia. Aber letztlich zu spät für eine entscheidende Wende. Alawie hatte unmittelbar nach seiner Einwechslung eine eine Großchance auf dem Fuss, die Aktion kam womöglich zu überraschend für ihn.

Nach dem überzeugenden Sieg in Alfter und der Niederlage im Kreispokal kann Borussia Freialdenhoven mit dem Unentschieden noch den dritten Tabellenplatz in der Meisterschaft verteidigen. Bei einem Spiel weniger als der Tabellenführer Wegberg-Beeck bleibt die Mannschaft in Tuchfühlung zur Spitze.

(tm)
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