Freialdenhoven: Borussia Freialdenhoven: Abhaken und konzentrieren

Freialdenhoven : Borussia Freialdenhoven: Abhaken und konzentrieren

Kaum Zeit zum Verdauen der Niederlage vom vergangenen Wochenende hat Borussia Freialdenhoven, denn zu einer Nachholbegegnung reist die Mannschaft am Mittwoch (20 Uhr) zum VfL Alfter. Für die Borussen eine schwierige Herausforderung.

Der Frust über die glatte 0:3-Schlappe beim TV Herkenrath darf die Spieler nicht beeinflussen und muss schnellstmöglich abgebaut werden. Trainer Wilfried Hannes bezeichnete die Niederlage durchaus als verdient, in der Höhe aber ungerecht. Ihn ärgerte zu Recht, dass das 0:1 unmittelbar vor dem Pausenpfiff fiel, und dem seiner Meinung nach berechtigten Elfmeter zum 0:2 ein eindeutiges Foul an einem Borussen voraus ging.

Zweimal Pech war dann auch gegen einen derart starken Gegner nicht mehr wettzumachen. „Wir waren einfach nicht aggressiv genug, und immer hinterher zu laufen ist halt schwer.“ Mit dieser Niederlage ging dann auch eine Serie von acht Spielen zu Ende, in denen die Borussia nicht verloren hatte.

Wermutstropfen war sicher auch die Verletzung von Christian Kreutzer, der vorzeitig aus dem Spiel genommen wurde, sehr ungewöhnlich für den robusten Verteidiger. Der Kader in Freialdenhoven ist zwar noch groß genug, aber Trainer Hannes vermisst dennoch die bewährten Spieler. Die Rückkehr von Philipp Simon zeichnet sich immerhin ab. Der Mittelfeldspieler feiert vielleicht schon am Mittwoch sein Comeback in der Nachholpartie gegen den VfL Alfter. Diese Begegnung war durch den sensationellen Pokalauftritt der Borussia gegen Wegberg-Beeck verschoben worden.

Angeschlagener Gegner

Wer Wilfried Hannes vor der Saison gesagt hätte, dass Alfter derzeit mit nur einem Punkt vor den Abstiegsrängen rangiert, hätte ein verständnisloses Gesicht gesehen, denn für den Trainer gehört der VfL zu den Kandidaten für die Meisterschaft. „Bei denen ist viel schief gelaufen“, vermutet Hannes. Umso gefährlicher schätzt er die Nachholbegegnung nun ein. „Die sind angeschlagen gefährlich.“

Hinzu kommen Verletzungssorgen in Freialdenhoven und möglicher Frust über die letzte Niederlage. „Wir dürfen uns jetzt nicht aus der Bahn werfen lassen, nur weil wir einmal deutlich verloren haben“, rückte Hannes die Verhältnisse zurecht. Es gelte nun, eine Mannschaft aufzustellen, die den VfL Alfter schlägt.

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