Aldenhoven: Bongartz will in Aldenhoven bleiben

Aldenhoven: Bongartz will in Aldenhoven bleiben

Der Getränkefachgroßhändler Bongartz, Aldenhoven, weist Gerüchte zurück, das Unternehmen werde den Gewerbepark der Gemeinde verlassen. Geschäftsführer Robert Schloyer versicherte auf Anfrage, dass dies für „mehrere Jahre” nicht der der Fall sein werde. Allerdings könne unter den heutigen Rahmenbedingungen nicht sagen, „was in drei oder vier Jahren passiert”.

Damit reagierte er auf das, was in Aldenhoven „die Spatzen von den Dächern pfeifen”, so alarmierte Kommunalpolitiker: Bongartz wolle nach Geilenkirchen umziehen, um expandieren zu können.

Dort residiert das Schwesterunternehmen Derichs Marder, deren Geschäftsführer ebenfalls Schloyer mit seinem Kollegen Ralf Küppers ist. Bongartz wiederum gehört - nach dem Ausstieg der Gründerfamilie - einer Holding, deren Mehrheitsgesellschafter die Brauereigruppe Bitburger und deren Minderheitsgesellschaft Derichs Marder in Geilenkirchen ist.

Auch in Aldenhoven habe Bongartz die Möglichkeit zu einer Standorterweiterung, sagt Schloyer. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 140 Mitarbeiter - in der Zentrale in Aldenhoven, in Zülpich und in den hauseigenen Getränkemärkten. Zu den Kunden gehören Gastronomie, Lebensmitteleinzelhandel, Tankstellenund natürlich der Getränkehandel.

Das Sortiment umfasst rund 1400 verschiedene Artikel auf einer Lagerfläche von über 5000 Quadratmetern.

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