Bezirksliga-Fußballer holen nur einen Punkt

Fußball-Bezirksliga : Sehnsucht nach der Winterpause

Auch wenn Germania Lich-Steinstraß zu Hause ein 2:2 gegen Winden gelang, Trainer Daniel Schmitz war damit nicht zufrieden. Auch sein Pendant aus Welldorf-Güsten, Winni Ronig, mochte naturgemäß der 0:5-Schlappe der Grün-Weißen gegen Buschbell nichts Positives abgewinnen.

Grün-Weiß Welldorf-Güsten „Buschbell hat eine sehr gute Mannschaft, die werden noch um den Aufstieg mitspielen“, sagte Ronig nach dem Abpfiff. Da hatte er bereits zwei weitere verletzte Spieler ersetzen müssen. Schon morgens hatte sich Lars Dresia krankheitsbedingt abmelden müssen, nach 20 Spielminuten erwischte es Liridon Zariqi, womit der vorletzte Offensivspieler ausfiel. „Jetzt haben wir von acht Stürmern gleich sieben verletzt, wir müssen irgendwie schauen, wie wir die restlichen drei Spiele bis zur Winterpause überbrücken. Jetzt sind wir als Trainer gefragt, wie wir dieses Problem lösen.“ Der Coach wollte und konnte seiner Elf nach dem 0:5 keinen Vorwurf machen. Die hatte sich gut präsentiert, wobei die Durchschlagskraft aber nicht ausreichte, dem CFR Buschbell gefährlich zu werden. Richtig gute Chancen erspielten die Gastgeber sich nicht, hinzu kamen zwei individuelle Fehler, welche der Gast schonungslos nutzte. So hieß es am Ende 5:0 für den jetzigen Tabellenfünften. Damit mussten die Grün-Weißen im vierten Spiel in Folge geschlagen vom Platz gehen, wobei sie auch noch ohne Treffer blieben. „Jetzt haben die Jungs zuerst einmal bis Donnerstagabend kein Training, dann bereiten wir uns intensiv auf das kommende Spiel gegen Kerpen vor. Irgendwie müssen wir schauen, dass wir noch zu ein paar Pünktchen kommen“, konstatierte Ronig, der die Pause herbeisehnt. (hfs.)

Germania Lich-Steinstraß: Die Chance zum Sprung in der Tabelle vertat Germania Lich-Steinstraß mit dem 2:2 gegen VfVuJ Winden. Deren Übungsleiter Bastian Neumann zeigte sich glücklich über den Punktgewinn, denn seine Mannschaft war zweimal nach Rückstand wieder in die Partie gekommen. „Für mich war das sehr enttäuschend“, erklärte dagegen Germanen-Coach Daniel Schmitz. „Wir waren klar besser und hätten uns nicht solche Gegentore einfangen dürfen.“ Die Punkteteilung nutzte beiden Teams in den unteren Tabellenregionen außerdem ziemlich wenig, aber wenigstens der Einsatzwille bei beiden stimmte. (tm)

Mehr von Aachener Nachrichten