Besuch der neuen Kultur- und Begegnungsstätte in Linnich

Baustellenbesuch : Die Begegnungsstätte ist in den letzten Zügen

Ausschussmitglieder haben die Baustelle der neuen Kultur- und Begegnungsstätte in Linnich besucht. Mit dem Fortschritt war man zufrieden, wer zur Eröffnung eingeladen wird, ist allerdings noch unklar.

Sichtlich beeindruckt zeigten sich die Mitglieder des Linnicher Ausschusses für Kultur, Sport, Generationen und Soziales bei einem Ortstermin in der Integrativen Kultur- und Begegnungsstätte. „Das ist schon ein Unterschied zwischen den Plänen und dem hier“, sagte beispielsweise Michaela Körffer (PKL) und blickte sich bewundernd in der großen Halle um. Dominik Foit vom Hochbauamt der Stadt hatte die Führung durch den Bau übernommen. „Wir sind schon ziemlich weit“, stimmte er die Kommunalpolitik auf den Rundgang ein. Tatsächlich „brummt“ es in jedem Winkel des Bauwerks, um den Zeitplan einzuhalten. Die Dämmung unter der Decke ist eingebracht, die darunter „hängende“ Tragekonstruktion der Lüftungstechnik verschraubt, die Elektrik weitgehend verkabelt, die Wände verputzt. Unmittelbar nach Fertigstellung der Baugewerke wird das Mobiliar installiert. So soll etwa die Bühne Anfang Oktober geliefert und eingebaut werden.

Während der Sitzung im Rathaus brachte Michaela Körffer mit Nachdruck den Vorschlag ein, zum Kabarettabend am offiziellen Eröffnungstag am Samstag, 9. November, nicht nur die Mitglieder des Stadtrates einzuladen, sondern auch die Mitglieder des Ausschusses für Kultur, Sport, Generationen und Soziales sowie die des Ausschusses für Stadtentwicklung und Umwelt. „Schließlich haben wir uns buchstäblich die Nächte für die Begegnungsstätte um die Ohren geschlagen.“ Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker (SPD) betonte, dass bislang noch keine Einladungen ausgesprochen seien. Den Fraktionen sei lediglich ein „Save the date“ zugekommen, also eine Notiz den Eröffnungstermin schon einmal vorzumerken. Die tatsächlichen Einladungen kämen noch.

(ojo)