Linnich: Begegnungsstätte Linnich weiter in der Warteschleife

Linnich : Begegnungsstätte Linnich weiter in der Warteschleife

Der Neubau einer integrativen Kultur- und Begegnungsstätte auf dem Place de Lesquin „dreht jetzt eine Ehrenrunde“, wie es Bürgermeisterin Marion Schunck-Zenker im Kulturausschuss formulierte.

Die Verwaltungsleiterin brachte das Fachgremium am Dienstag auf den neuesten Stand einer unerfreulichen Entwicklung, die kurz vor dem Jahresende sichtbar wurde.

Die beiden Angebote von Generalunternehmen lagen deutlich über der Kalkulation der Einrichtung, die zu einem Großteil mit Fördergeldern finanziert werden soll. Nach einer intensiven Prüfung sei es nun „aus unserer Sicht zwingend“, die Ausschreibung aufzuheben, erklärte die Bürgermeisterin. Auch Einsprüche gegen diese Entscheidung würden die Stadt nicht auf dem anderen Weg hemmen, der nun beschritten wird.

In der Linnicher Verwaltung wird nämlich nun eine neue Ausschreibung „in Einzelpositionen“ vorbereitet, auf die ursprünglich verzichtet worden war, um Zeit zu sparen. Und Zeit ist knapp, denn die Fördergelder sind eigentlich an die Auflage gebunden, dass die Maßnahme bis 31. Dezember 2018 realisiert worden ist. Marion Schunck-Zenker informierte, dass die Stadt derzeit mit dem Fördergeber, der Bezirksregierung, über eine Fristverlängerung derzeit im Gespräch sei. Zudem wird im Linnicher Rathaus nach Einsparpotenzialen beim Bau der Kultur- und Begegnungsstätte gesucht. Die Bürgermeisterin sagte im Ausschuss abschließend: „Ich weiß, dass es Gerüchte gibt, die besagen, dass nicht gebaut werde. Aber das ist definitiv nicht so.“

(-vpu-)
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