Jülich: Bedrohung mit Softair-Pistole löst Gruppenschlägerei aus

Jülich: Bedrohung mit Softair-Pistole löst Gruppenschlägerei aus

Am vergangenen Freitagnachmittag, gegen 15.30 Uhr, kam es am Bahnhof Jülich zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei Jugendgruppen.

Die Situation eskalierte, als plötzlich Personen aus einer Gruppe, bestehend aus mindestens acht Jugendlichen zwischen 14 und 16 Jahren aus dem Großraum Aldenhoven, Alsdorf und Eschweiler, auf die andere Gruppe einschlugen und eintraten. Dabei erlitt ein 14-jähriger Junge aus Düren leichte Verletzungen, die er aber nicht behandeln lassen wollte.

Bei der Ausführung der Tat wurden verbotene Gegenstände wie ein Teleskopschlagstock, ein Schlagring und sogar eine Softair-Pistole, die einer echten Handfeuerwaffe sehr ähnlich sah, mitgeführt.

Bevor es zu Körperverletzungsdelikten kam, hatte einer der Jugendlichen die andere Jugendgruppe mit eben dieser Softair-Pistole bedroht.

Bei der Fahndung konnten geflüchtete Beteiligte der Auseinandersetzung noch überprüft und bei einer Absuche auch die beschriebenen Tatwerkzeuge aufgefunden und sichergestellt werden.

Gegen die Jugendlichen, deren Personalien aufgenommen wurden, stellte die Polizei Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Straftaten gegen das Waffengesetz.

Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zu den weiteren Tatverdächtigen und zu dem Anlass der Bedrohung und Körperverletzung aufgenommen.

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