Jülicher Land: Barmen II ist der Durchmarsch nach oben zuzutrauen

Jülicher Land : Barmen II ist der Durchmarsch nach oben zuzutrauen

Die einzelnen Wettkampfklassen der historischen Schützen haben es mal wieder geschafft, ihre Saison kurz vor Ostern zu beenden. Besonders für die Freihandschützen ist es das wichtig, um eine Doppelbelastung zu vermeiden.

Das gilt für die insbesondere in den oberen Leistungsklassen angesiedelten Schützen, denn viele von ihnen starten ebenfalls in den oberen Klassen im Rheinischen Schützenbund. Für sie beginnen die Rundenwettkämpfe jetzt im Frühjahr.

Bemerkenswert ist das erhebliche Übergewicht der Mannschaften aus dem Raum Heinsberg in den fünf überregionalen Klassen. Den nur sieben Mannschaften aus dem Jülicher Raum stehen in der Diözesanklasse und den vier Bereichsklassen insgesamt 33 aus dem Kreis Heinsberg gegenüber. Ein Zeichen dafür, dass das Freihandschießen dort einen deutlich höheren Stellenwert hat.

Die meisten Ringe

In der Diözesanklasse steht die erste Mannschaft von St. Martinus Barmen wie im Vorjahr an der Spitze. Diesmal allerdings ging es nicht ohne Verlustpunkte. Wie seit vielen Jahren konkurrieren die Barmener mit Grotenrath, das bei Halbzeit noch an der Spitze stand. Die Endtabelle weist für beide Teams das gleiche Punktverhältnis aus. Aber Barmen hat die meisten Ringe erzielt. Übrigens genau so viele wie im Vorjahr.

Die 1. Mannschaft von Rödingen hat mal wieder den Klassenerhalt in der 1. Bereichsklasse geschafft, sogar deutlich klarer als im Vorjahr. In der 2. Bereichsklasse sind die Mannschaften aus Hoengen und Broich seit Jahren zu Hause. Auch sie haben sichere Plätze im Mittelfeld. In der 3. Bereichsklasse haben die Schleidener in dieser Saison deutlich besser abgeschnitten belegten am Ende Platz 2 mit dem besten Ringergebnis in dieser Klasse. Hier landete Körrenzig auf dem letzten Platz, zwar ringleich mit drei anderen Teams. Die 4. Bereichsklasse sah den Aufsteiger der vergangenen Saison, Barmen II, an der Tabellenspitze mit einem Ringdurchschnitt, den nicht alle Mannschaften der Diözesanklasse geschafft haben. Dieser Mannschaft ist der „Durchmarsch“ bis ganz oben zuzutrauen. In der untersten Klasse, der Bezirksklasse steht das junge Team von Freialdenhoven unangefochten an der Spitze.

(gre)
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