Kirchberg: Autocross Cup: Marc Buderath nimmt Spitzenplätze ins Visier

Kirchberg: Autocross Cup: Marc Buderath nimmt Spitzenplätze ins Visier

Marc Buderath gehört zu den Menschen, die Benzin im Blut haben und seit Jahren vom Virus Motorsport befallen sind. Der gelernte Kfz-Mechaniker ist durch einen befreundeten Rennfahrer zum Automobilsport gekommen. Angefangen hat es 2005 beim 24- Stunden-Rennen auf dem Nürburgring.

Dort war er erstmals als Mechaniker mit von der Partie. Er hat dann für Motorsport-Teams wie Marsani-Motorsport VLN Langstreckenpokal 2005-2009 mit Honda Civic, Seat Leon Supercopper, 2009 für das Team-Schrick, Aston Martin Vantage V8 gearbeitet. Zurzeit ist er Teamleiter bei Marsani, Porsche 911 GT3 Cup.

Mit einem BMW M3 E36, starteten Marc Buderath und sein Partner Harald Stübing zum Saisonauftakt beim BACC Bergwinkel Autocross Cup in Schlüchtern.

„Man erfährt in der Box vieles über schnelle Autos. Irgendwann hat es mich dann auch gepackt. Ich habe selber zum Lenkrad gegriffen, und es hat mir direkt jede Menge Spaß bereitet.“ Beim Automobilslalom und Bergrennen wagte der Kirchberger den Einstieg, mit der Zeit stellten sich auch die ersten Erfolge ein.

Fasziniert von Sport und Technik

„Motorsport fasziniert mich genauso wie die Technik am Fahrzeug“, bekennt der 28-Jährige, der sich inzwischen beim Team „Stübing-Racing“ dem Autocross verschrieben hat. „Da geht es manchmal auch etwas rustikal zu Sache, da darf man auch schon mal anklopfen und guten Tag sagen“, beschreibt der Motorsportler das Szenario, wenn etwa 30 Tourenwagen auf dem 1000 Meter langen Rundkurs in beinharten Positionskämpfen um Sieg und Platz kämpfen. Im Rennen ist er meistens ganz vorne zu finden, wo die Musik spielt.

Autocross ist ein Autorennen im Sprintstil, Geländesport auf vier Rädern und auch ein wilder Ritt im Grenzbereich auf losem Untergrund wie Erde, Sand und Schotter. Mit dem legendären BMW M3 E36, der 330 Pferdchen unter der Haube hat, sind Marc Buderath und sein Partner Harald Stübing unterwegs, als Mechaniker betreut Patrick Kremer aus Kirchberg den Boliden.

Im letzten Jahr wagten sie den Einstieg in diesen Motorsport und landeten am Ende der Saison unter den Top Ten in ihrer Klasse. Am vergangenen Wochenende starteten sie ihr erstes Saisonrennen Bergwinkel Autocross Cup (BACC )in Schlüchtern (Hessen). „Es ist für unser Team Stübing Racing nicht so optimal gelaufen. Auf Platz drei liegend zwang uns ein Bruch an der Aufhängung vom Differential (Hinterachsgetriebe) zur Aufgabe.

Das Auto war vom Teamchef Harald Stübing perfekt vorbereitet, lag selbst beim starken Regen optimal, aber so ist halt Motorsport“, betonte Marc Buderath, für den Fehler dazu dienen, sich weiter zu entwickeln. Das gebrochene Teil ist schon begutachtet und wurde im Laufe der Woche aus einem anderen Material gefertigt, wieder ein Punkt, wo man über das Auto etwas lernt und es verbessern kann.

In fünf Wochen geht das Trio wieder motiviert mit einem noch besseren Auto an den Start. Ein Dankeschön gilt Harald Stübing und Mechaniker Patrick Kremer für das hervorragend vorbereitete Auto. Dabei hat das Team sein Ziel, in der Spitzengruppe mitzumischen, nicht aus den Augen verloren. Mittlerweile hat Marc Buderath einen weiteren Traum wahr gemacht und die eigene Firma Buderath-Motors gegründet, Spezialist rund ums Auto in Sachen Motorsport.

(Kr.)
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