Auto prallt gegen Lkw: Zwei Tote auf der B55 zwischen Jülich und Titz

Auto zerfetzt, Lkw fängt Feuer : Zwei Menschen sterben auf Landstraße bei Jülich

Zwei Tote und ein Verletzter: Das ist die Bilanz eines schweren Unfalls am frühen Dienstagmorgen auf der Bundesstraße 55 bei Jülich. Zwei Männer starben, als ihr Auto frontal mit einem entgegenkommenden Lastwagen zusammenstieß. Die Bundesstraße war bis zum Mittag gesperrt.

DerUnfall ereignete sich gegen 5.40 Uhr zwischen Titz-Höllen und Jülich-Welldorf. Ein 24-jähriger Autofahrer aus Bergheim, der in Richtung Jülich fuhr, verlor aus bisher ungeklärter Ursache die Kontrolle über sein Fahrzeug.

„Ersten Ermittlungsergebnissen an der Unfallstelle zufolge kam der Wagen nach rechts von der Fahrbahn ab und geriet in den dortigen Grünstreifen“, heißt es im Bericht der Polizei im Kreis Düren. Das Auto prallte demnach vermutlich gegen die rechtsseitige Leitplanke, schleuderte dann über die Fahrbahn und stieß mit dem entgegen kommenden Lastwagen zusammen.

Zwei Tote bei schrecklichem Unfall auf der B55n

Auto regelrecht zerfetzt

Das Auto wurde durch den Aufprall regelrecht zerfetzt und kam einige Meter weiter zum Stillstand. Für den 24-jährigen Autofahrer und seinen 45-jährigen Beifahrer, beide aus Bulgarien stammend und in Bergheim wohnend, kam jede Hilfe zu spät. Der zum Unfallort gerufene Notarzt konnte nur noch ihren Tod feststellen.

Der Lastwagen wiederum fing nach dem Zusammenstoß sofort Feuer. Der 54 Jahre alte Fahrer konnte sich verletzt noch rechtzeitig aus der Kabine retten. Sein Fahrzeug brannte völlig aus. Der 54-Jährige aus Niederzier wurde mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht und dort stationär aufgenommen.

Die Bundesstraße war für die Zeit der Rettungs- und Bergungsmaßnahmen, der Unfallaufnahme und der Aufräumarbeiten bis in die Mittagsstunden gesperrt. Ein Sachverständiger hat die Unfallstelle untersucht, die Polizei hat Ermittlungen zur Ursache des Unfalls aufgenommen.

Der Fahrer des Lastwagens konnte sich verletzt aus dem Führerhaus retten, sein Wagen brannte völlig aus. Foto: Horrig
(ma.ho./red)
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