Jülich: Ausstellung: Eingefrorene Momente des stillen Glücks

Jülich: Ausstellung: Eingefrorene Momente des stillen Glücks

Es ist der Mensch, der Karin Uhlenbruck fasziniert. Ihm widmet sie breiten Raum in ihrer künstlerischen Arbeit. Und es ist auch die Situation, in der sich dieser Mensch befindet, die die Künstlerin spontan dazu veranlasst, zu ihrer Kamera zu greifen und diesen Augen-Blick im Bild festzuhalten.

Diese Aufnahmen dienen ihr als Vorlage, die sie zumeist in Acryl auf Leinwand umsetzt. „Viele Augenblicke gehören aber bei Karin Uhlenbruck zum Schaffensprozess. Immer wieder entdeckt sie neue Aspekte, hier noch etwas Farbe, dort noch der Hintergrund, die Helligkeit bis ganz zum Schluss dieses Prozesses das Bild fertig ist“, griff Ursula Schulze den Titel der Ausstellung „Augen-Blicke“ bei der Vernissage in der Sparkasse Düren, Geschäftsstelle Jülich-Schwanenteich noch einmal auf. Sie hatte die Aufgabe übernommen die Künstlerin und ihre Arbeit vorzustellen.

Karin Uhlenbruck kommt ursprünglich aus der Glaskunst, hat dann ihre Liebe zur Malerei entdeckt und sich im Laufe der Jahre ganz von der Glaskunst losgesagt. Seit 2004 beschäftigt sie sich intensiv mit der Malerei, besuchte die Europäische Kunstakademie in Trier und arbeitete dort mit Joe Allen und Volker Altrichter. Seit längerem studiert sie nun bei Prof. Edward Zoworka in der Bleiberger Fabrik in Aachen.

Als neo-realistisch bezeichnete Ursula Schulze ihre Arbeiten, da sie weder als rein figürlich noch abstrakt anzusehen sind. Es sind Bilder von Menschen, die inne halten, in der Bewegung erstarrt sind, mal beim Public Viewing, in ihrer Mittagspause oder zwei ihrer ersten Bilder, Künstler im Backstage-Bereich. „Eingefrorene Moment des stillen Glücks“, meinte Ursula Schulze und wünschte abschließend der Künstlerin anregend Publikumsblicke und den Gästen viele schöne Augenblicke inmitten der Ausstellung.

Zuvor hatte Bereichsleiterin Karin Pütz, die Künstlerin und ihre Gäste begrüßt und brachte ihre Freude zum Ausdruck, Karin Uhlenbrucks Bilder in ihrem Haus zeigen zu dürfen. Die Ausstellung ist bis zum 30. Mai in der Schalterhalle zu sehen.