Düren/Linnich: Auch Lehrer und Krankenschwestern im Begräbnisdienst aktiv

Düren/Linnich: Auch Lehrer und Krankenschwestern im Begräbnisdienst aktiv

Bestatterin, Krankenschwester, Religionslehrer und andere Berufe: Die Zugänge der Frauen und Männer aus Düren, Nideggen, Linnich und Köln, die sich als Laien für den Begräbnisdienst in der Katholischen Kirche qualifiziert haben, wirken individuell und sehr unterschiedlich.

Von ihren Gemeinden für den Kurs in der Kontaktstelle für Trauerpastoral und -begleitung, die im Gebäude der ehemaligen Landwirtschaftsschule ganz nahe am Annakirmesplatz untergebracht ist, beauftragt, werden die acht Absolventen des von Pfarrer Anton Straeten und Pastoralreferentin Maria Buttermann geleiteten Kurses künftig in den Heimatpfarren Menschen zur letzten Ruhe geleiten.

Kerngeschäft der Seelsorge

„Da geht es um das Kerngeschäft von Seelsorge - das ist uns sehr, sehr wichtig”, bekennt Pfarrer Straeten, der die Trauer-Kontaktstelle leitet. Zwar gehe es bei der Schulung von Laien auch darum, in Zeiten zurückgehender Priesterzahlen neue Wege zu finden und zu gehen.

Aber nicht nur: Maria Buttermann sieht darin neue Chancen für die Katholiken vor Ort. Die „Entwicklung von der versorgenden zur sorgenden Gemeinde”, bei der nicht geweihte Christen Dienste übernehmen, ist der Theologin besonders wichtig. Das sieht ihr Mitstreiter genau so: „Aus der Not ist eine Chance geworden”, schätzt Straeten die Entwicklung ein.

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