Siersdorf: An der Kommende wird jeden Samstag gearbeitet

Siersdorf : An der Kommende wird jeden Samstag gearbeitet

Die Rettung des Herrenhauses der Siersdorfer Kommende schreitet voran. Mittlerweile ist die Ruine des Hauses aus dem Jahr 1578, in dem zwölf Angehörige des Deutschritter-Ordens sowie deren Bedienstete gelebt haben, so weit gesichert, dass der Förderverein selbst Hand anlegen kann.

Das sagte der Vorsitzende Guido von Büren. Jeden Samstag treffen sich die Mitglieder, um Schutt und Steine aus dem Gebäude zu räumen. Vorher sei das nicht möglich gewesen, weil sich Steine hätten lösen können. So seien jetzt beispielsweise die 500 Kilogramm schweren Quader des Kranzgesimses auf dem Dach gesichert.

„Eine große Baustelle war die Betonschicht in der Decke“, sagte von Büren. In den 50er Jahren sei die alte Holzdecke entfernt worden und durch die Betondecke ersetzt worden. Weil das Dach fehlt, sei der Beton der Witterung ausgesetzt gewesen und deswegen marode geworden.

„Mittlerweile ist der Beton aber trockengelegt“, sagte von Büren. Auch das Kellergewölbe sei mittlerweile gesichert. Die nächste große Aufgabe, die in Angriff genommen werden soll, ist die Sanierung der Fassade.

(jan)
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