Aldenhoven: Aldenhovener Jugendrat eröffnet wieder die Teestube

Aldenhoven : Aldenhovener Jugendrat eröffnet wieder die Teestube

Die Jugendarbeit in der Gemeinde Aldenhoven erhält einen neuen Impuls: Am kommenden Sonntag, 1. Juli, 15 Uhr, wird die Teestube im Keller des Katholischen Pfarrheims am Kapellenplatz eröffnet.

„Die Teestube soll als öffentlicher Jugendtreff dienen, der zunächst alle zwei Wochen samstags geöffnet hat“, sagt Maike Wenge-Gonzalez vom Aldenhovener Jugendrat, der in dem Treff die Aufsicht führt. So sieht die Hausordnung ein strenges Alkohol- und Rauchverbot vor. „Verstöße werden nicht geduldet“, sagt die Repräsentantin des Jugendrates, der sie Aufsicht führt und bei der Durchsetzung Hausrecht genießt.

Die Idee, in dem Kellerraum unter dem Katholischen Pfarrheim einen Treff einzurichten, hatte Yasemine Ari, die im Schulverwaltungsamt der Gemeinde tätig ist und den Jugendrat nach Gründung unter ihre Fittiche genommen hat.

Sie hat vor etwa zehn Jahren selbst regelmäßig die damals von der Kirche betriebene Teestube besucht und jetzt auch die Verhandlungen mit der Pfarrei geführt. Dort sei ihr bedeutet worden, dass der Raum zur Verfügung stehe, und mit dem Jugendrat war rasch eine Gruppierung gefunden, die hier ein Angebot für alle Jugendlichen etablieren möchte. Zudem treten die 30 bis 35 Mitglieder des Jugendrates hier künftig zu ihren Sitzungen zusammen.

„Wir haben den Raum zwei Monate lang aufgehübscht“, schildert Wenge-Gonzales den vom Bauhof unterstützten Arbeitseinsatz mit Pinsel, Farbe und Putzeimer. Außerdem wurden noch fehlende Möbel und etliche Gesellschaftsspiele besorgt. Zur weiteren Ausstattung zählen Kicker, Tischtennisplatte und eine Küchenzeile sowie Couch, Beamer, Leinwand und Musikanlage.

Damit lässt sich ein umfangreiches Angebot gestalten, das Maike Wenge-Gonzalez wie folgt umreißt: „Zusammen kochen, Spieleabende, mit Freunden treffen und abhängen, Filme schauen, Tischtennis und/oder Kicker spielen.“

Für die Neueröffnung am Sonntag haben sich die jungen Leute des Jugendrates, die zwischen 14 und 18 Jahren alt sind, einiges ausgedacht, was hier nicht verraten werden soll. Das Heißgetränk mit drei Buchstaben wird es in der Teestube zwar voraussichtlich (noch) keinen geben, da ein Wasserkocher fehlt, doch das kann ja noch kommen. Zunächst soll die Resonanz am Eröffnungstag abgewartet werden, bevor der Jugendrat weitere Zukunftspläne schmiedet.

„Ich finde es gut, dass der Treff so zentral liegt“, sagt Yasemine Ari aus dem Rathaus. Aus dem Gemeinderat haben sich auch bereits Besucher angemeldet, nachdem auf der jüngsten Sitzung eine entsprechende Einladung des Jugendrates erfolgte. Die Zeiten für den künftigen Samstagstreff sollen ebenfalls kurzfristig festgelegt und veröffentlicht werden.

(ahw)