Mühlenstraße nach Gasunfall in Siersdorf immer noch gesperrt

Untersuchungen stehen immer noch aus : Mühlenstraße nach Gasunfall seit fast zwei Monaten gesperrt

Die Mühlenstraße in Siersdorf ist mittlerweile seit fast zwei Monaten für den Verkehr gesperrt. Nachdem Ende Januar am Kreisverkehr eine Erdgasleitung explodiert und ein riesiges Loch im Boden zurückgeblieben war, wurden beschädigte Gas-, Wasser- und Stromleitungen bereits kurz darauf wieder in Stand gesetzt. Die Reparatur der Straße dauert allerdings viel länger als ursprünglich gedacht.

Nach ersten Äußerungen der Thyssengas GmbH hätte die Straße bereits drei Wochen nach dem Gasunfall wieder befahrbar sein sollen. Daraus war nichts geworden. Auch eine Woche später waren die Reparaturarbeiten immer noch nicht abgeschlossen. Grund dafür waren fehlende Nachweise über die Tragfähigkeit der Straße, die der Landesbetrieb Straßen NRW kurz vor Karneval von dem Gasnetzbetreiber eingefordert hatte. Stand jetzt: Die Straße ist nach wie vor gesperrt, die Grube sieht aus wie noch vor drei Wochen.

Die Ergebnisse der von Straßen NRW geforderten Bodenuntersuchungen stehen indes noch aus. Erst Anfang kommender Woche soll es laut Thyssengas ein Gespräch mit allen Beteiligten geben. „Dann erfahren wir, wann welche Ergebnisse vorliegen und was die Untersuchungen für Konsequenzen mit sich bringen“, sagt Gerhard Hülsemann, Sprecher des Gasnetzbetreibers.

Ergäben die Untersuchungen, dass die Tragfähigkeit der Straße gegeben sei – „dann geht es schnell mit der Reparatur.“ Sollte das nicht der Fall sein, könnte die Mühlenstraße noch eine ganze Weile gesperrt bleiben, weil je nach dem größere Maßnahmen anstünden.

Auch das Gutachten bezüglich der Ursache des Gasunfalls steht weiterhin aus. Ob die Schuld bei Thyssengas liegt oder ob andere Faktoren verantwortlich für die Explosion waren, bleibt also noch eine Weile ungeklärt.

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