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Freiwillige Helfer: Im virtuellen Nähstudio entstehen Mundschutze

Freiwillige Helfer : Im virtuellen Nähstudio entstehen Mundschutze

Die Gemeinde Aldenhoven ruft mit einer Mitmachaktion zum Nähen von Mundschutzen auf. Im virtuellen Nähstudio haben sich bereits einige Freiwillige versammelt, per Facebook werden mögliche Fragen beantwortet.

Um Menschen in der Corona-Krise mit Behelfsmundschutz auszustatten, hat die Gemeinde Aldenhoven eine Aktion gestartet, mit der virtuell zusammen genäht werden kann. Dazu hat Bürgermeister Ralf Claßen in einem Facebook-Posting aufgerufen. Thekla Hugo vom Verein „Herzenssache – Nähen für Sternchen und Frühchen“ steht im digitalen Nähstudio für Fragen und Tipps zur Verfügung.

Die Aktion in Zeiten des Coronavirus läuft seit Mittwochmorgen, in den Kommentaren haben bereits einige Nutzer Bilder aus ihrem „Näh-Homeoffice“ gepostet. Es gibt bunte Stoffe und Prototypen zu sehen, gearbeitet wird nach der Nähanleitung der Stadt Essen.

Mit den selbstgenähten Mundschutzen sollen unter anderem Kliniken, Hebammen und Pflegedienste unterstützt werden. Bürgermeister Claßen ist am Nachmittag des ersten Tages zufrieden mit der Resonanz. „Da ist einiges im Gange im Moment, die ersten sechs Mundschutze habe ich schon in Empfang genommen“, sagte er.

Die fertigen Masken werden nach telefonischer Anmeldung im Bürgerbüro des Rathauses entgegengenommen, außerdem gibt es einen Abholservice. Wer mitmachen möchte, kann sich unter dem folgenden Facebookpost informieren.

(can)