FC Hürth und Freialdenhoven trennen sich unentschieden

Direkter Vergleich wird fortgeschrieben : FC Hürth und Freialdenhoven trennen sich unentschieden

Ausgeglichene Halbzeiten und ein ausgeglichenes Ergebnis – gegen den FC Hürth zog sich Borussia Freialdenhoven mit einem 1:1 beachtlich aus der Affäre.

Das Remis entsprach den Verhältnissen auf dem Rasen, Trainer Wilfried Hannes war mit dem Punkt zufrieden. „Nimmt man die 90 Minuten, dann war es ein gerechtes Ergebnis“, klang ein keineswegs enttäuschter Trainer. Der hatte vorher schon den hohen technischen Standard der Gastgeber hervorgehoben und damit nicht absichtlich für seine Akteure tief gestapelt, sondern von zwei Teams auf Augenhöhe gesprochen. Denn Wilfried Hannes spielt lieber gegen technisch gute Teams – die liegen seiner Borussia deutlich mehr. Die wenigen gelben Karten in dieser Begegnung mögen als Beleg für die Ausgeglichenheit dienen.

So konnte jede Seite eine Halbzeit für sich verbuchen, die Tore fielen jedoch erst nach dem Seitenwechsel. Erst nutzten die Hürther einen Abwehrfehler und gingen durch Serkan Okutan (49.) in Führung. Die prompte Reaktion von Freialdenhoven fiel vier Minuten später, als Nico Schmitz einen Ball unhaltbar ins eigene Tor abfälschte.

Danach sahen die Zuschauer dann die packende Begegnung, denn beide Teams wollten eine Entscheidung. Hannes sah seine Spieler näher dran, musste aber am Ende mit dem Punkt zufrieden sein. Viel wichtiger war für ihn dabei, dass seine verletzten Spieler so langsam wieder in den Kader zurückkehren und sich die angespannte personelle Situation entschärfte.

In der Abwehr spielte Christian Kreutzer von Beginn an, Alain N’goua kehrte nach der Halbzeitpause von seiner Verletzung auf den Rasen zurück. Und im Angriff konnte auch Kevin Kurth für 20 Minuten Spielpraxis sammeln. Andererseits verschaffte Patrick Rubaszewski dem angeschlagenen Mark Szymczewski eine Erholungsphase. Personell machte Freialdenhoven einen wichtigen Schritt in Richtung Stammelf.

Nimmt man die folgenden zwei Wochen Spielpause hinzu, kann die Borussia die letzte Phase der Saison mit einer vollen Ersatzbank angehen. Mit Blick auf anstehende Vertragsverhandlungen muss jeder Spieler alles zeigen, denn Einsatzzeiten werden damit womöglich knapp.

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