Neubauprojekt an der Frauenrather Straße: Die Woga baut ein weiteres Standbein auf

Neubauprojekt an der Frauenrather Straße : Die Woga baut ein weiteres Standbein auf

Die Woga Wohnungsverwaltungsgesellschaft Aldenhoven mbH & Co. KG wurde zwar 1999 als 100-prozentiges Tochterunternehmen der Gemeinde Aldenhoven gegründet, hat sich zuletzt aber räumlich und personell von der „Mutter“ abgenabelt.

Das erläutert Dieter Froning, als Vertreter des Gemeinderates Vorsitzender der Gesellschafterversammlung und damit eine Art Aufsichtsratsvorsitzender der Woga.

Anfang des Jahres verließ die Gesellschaft den bisherigen Standort im Aldenhovener Rathaus und mietete sich in einer Parterrewohnung einer ihrer beiden Neubauten an der Frauenather Straße ein. Da sich die Suche nach einer geeigneten Gewerbeimmobilie als schwierig erwirden hatte, wurde eine 80 qm große Wohnung in einem der beiden neuen Zehn-Familien-Häusern in die benötigte Bürofläche umfunktioniert.

Die nächste Aufgabe bestand darin, ein schlagkräftiges Team zusammenzustellen, nachdem die Gemeinde zwei Mitarbeiter der Verwaltung abgezogen hatte. „Das geht nicht nebenher“, ist Froning froh, dass die Woga inzwischen vier Mitarbeiter mit Teilzeitverträgen zwischen 15 und 30 Stunden beschäftigt. Prokurist ist Marc Redlich, selbstständiger Steuerberater und bereits seit 2015 in der Geschäftsführung der Woga aktiv, dem der Bausachverständige Jörg Loock als neuer Geschäftsführer zur Seite steht.

Als technischer Berater fungiert Elektromeister Hans-Dieter Schmitz, während Florian Sterck, der ein Fernstudium zum Betriebswirt absolviert, als Immobilienkaufmann wirkt. Neben der Betreuung von drei Kitas und insgesamt rund 50 Wohneinheiten im Gemeindegebiet verfolgt das Unternehmen weitere Neubauprojekte. „Wir bauen das zweite Standbein der Woga auf“, umschreibt Dieter Froning die weiteren Pläne an der Frauenrather Straße, wo demnächst noch ein Mehrfamilienhaus mit 16 Wohneinheiten errichtet werden soll. Bei der Vermarktung der beiden Neubauten war nämlich aufgefallen, dass insbesondere kleinere Wohnungen gefragt sind.

Mehr von Aachener Nachrichten