Linnich: Agnes Hasse stellt in Linnich aus

Linnich: Agnes Hasse stellt in Linnich aus

„Ihre Bilder sind Ausdruck der Freude am Gestalten“, so beschrieb Kurt Hasse das künstlerische Schaffen seiner Ehefrau Agnes bei der Eröffnung ihrer Ausstellung im Café „Jedermann“ in der Wohnanlage für Senioren und Behinderte Am Mühlenteich in Linnich.

„Sag mir, was Du siehst“, hatte sie diese Ausstellung betitelt und forderte damit ihre Gäste auf, die Fantasiewelten zu lassen, sich mit den Bildern zu beschäftigen.

Agnes Hasse beschäftigt sich ausschließlich mit der abstrakten Malerei. Abstrakt sind auch ihre Glasbilder, die sie zeigt. Dabei liebt die Künstlerin die Farben und schwelgt regelrecht in ihnen. Leuchtende Töne verleiht sie häufig durch schwarzen Grund noch mehr Leuchtkraft. Sehr entgegen kam ihr die Technik der Pigmentmalerei, die sie bei einem Kurs mit Dieter Laue kennenlernte.

So hat sie dann auch ihre Ausstellung in drei Themenkreise aufgeteilt. Da sind zunächst einmal ihre frühen schwarz-weiß Zeichnungen, die sie bei ihrem Lehrer Prof. Paul Weigmann angefertigt hat. Er stand auf dem Standpunkt: „Gemalt wird erst, wenn man auch zeichnen kann“. Außerdem zeigt sie einige ihrer neuen Pimentmalereien sowie farbige Acrylarbeiten, die zum Großteil aus geometrischen Flächen bestehen.

„Meine Frau bevorzugt keinen bestimmten Stil. Sie malt das, woran sie gerade Freude hat“, erklärte dann auch Kurt Hasse. Begrüßt hatte zuvor Martina Rohde, Leiterin der Einrichtung, die Gäste. Bereitwillig stand Agnes Hasse a allen Kunstfreunden Rede und Antwort. Die Ausstellung ist bis zum 31. Juli zu sehen.

(Kr.)
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