Abwasser aus Jackerath auf neuem Weg

Tagebau Garzweiler bedingt neue Betriebsstelle in Titz : Jackerather Abwasser auf neuem Weg

Der Tagebau Garzweiler ist der Grund, dass die Entsorgung des Abwassers aus Jackerath neu geregelt werden musste.

Das geschieht jetzt über die neu gebaute Betriebsstelle Titz, die vom für die dortige Abwasserentsorgung zuständigen Niersverband betrieben wird. Das haben RWE Power und Niersverband bekannt gegeben. Die Betriebsstelle Jackerath und ein wesentlicher Abschnitt des bisherigen Abwasserableitungssystems liegen im Bereich des Tagebaus, das bestehende Ver- und Entsorgungssysteme musste neu erstellt werden.

Innerhalb des vergangenen Jahres wurden deshalb große Teile der Betriebsstelle Jackerath im Auftrag von RWE Power neu gebaut und an eine vorab erstellte Druckleitung angeschlossen. „Wir sind froh, dass wir das Projekt aufgrund der guten Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten termingerecht umsetzen konnten“, betonte Prof. Dietmar Schitthelm (Niersverband) bei der Übergabe der neuen Betriebsstelle durch RWE Power. „Mit dieser Betriebsstelle ist die Entsorgung des Jackerather Abwassers auf einem technisch hohen Niveau auch zukünftig gesichert“, sagte der Titzer Bürgermeister Jürgen Frantzen.

Künftig fließt das Abwasser nun über eine neue Pumpstation und eine neu gebaute, rund sieben Kilometer lange Druckrohrleitung Richtung Holzweiler in das dortige Entwässerungssystem. Von dort wird es wie bisher zur Kläranlage Mönchengladbach-Neuwerk geführt.

(jan)