Jülich: 72-Stunden-Aktion: Kein Platz für rechte Parolen

Jülich: 72-Stunden-Aktion: Kein Platz für rechte Parolen

„Gegen Rechts“ auf den Weg machten sich zur 72-Stunden-Aktion Jugendliche der Kleinen Offenen Tür (KOT) Roncalli Jülich. Drei Tage lang waren sie mit Lösungsmitteln und Schabern in und rund um die Stadt unterwegs und entfernten Aufkleber von nationalsozialistischen Gruppen oder mit rechten Parolen.

Immer wieder, berichtet Jugendheimleiter Sascha Römer, wurde die Gruppe angesprochen und erhielt Tipps, wo es noch etwas für sie zu tun gab.

Stolz ist er auf seine Truppe, die Durchhaltevermögen bewiesen hat. Allerdings brachte die Aktion eine Erkenntnis: „In der Stadt Jülich scheint es, hat man die rechte Szene gut im Griff.“ Vor allem offenbar alte Aufkleber der nun verbotenen Gruppierung „KAL“ und Abziehbilder, die vordergründig nicht gleich der „Szene“ zuzuordnen sind, fanden die Jugendlichen zwischen Rurdamm und Kulturbahnhof, im Nordviertel und auf dem Schlossplatz.

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