6aus49 im Jülicher Kulturbahnhof

Konzert im KuBa : Funk und Soul mit „6aus49“

Ein Trompeter, zwei Saxophonisten, ein Mann an der Posaune: Kein Wunder, dass es beim Konzert von „6aus49“ im Jülicher Kulturbahnhof jede Menge Funk und Soul zu hören gab. Jubel, Pfiffe, Applaus der Fans begleiteten die Musik.

Die Band „6aus49“ eröffnete ihr Konzert im Jülicher Kulturbahnhof (KuBa) mit einem rein instrumentalen Stück eröffnet. Dabei zeigte sich gleich die Besonderheit der Gruppe: die hohe Dichte an Blasinstrumenten. Sie wurden von Chris Wergen (Trompete), Becci Mielke (Altsaxophon), Sander Hendrix (Posaune) und Ralf Kratzborn (Baritonsaxophon) gespielt.

Dadurch und durch die Orientierung in die Musikrichtung des Funk und Soul bekamen die Besucher des KuBa ein Konzert zu hören, das in dieser Weise in der Herzogstadt eher selten gespielt wird. Komplettiert wird die Gruppe durch Hajo Hintzen (E-Gitarre), Jochen Solbach (E-Bassgitarre), Jochen Wainwright (Keyboard), Ingo Baron (Schlagzeug) sowie durch die beiden Stimmen Beate Heukehofen und René Sorychta, die nach dem ersten Stück auf die Bühne traten.

Es folgte ein rhythmisch geprägtes Programm mit „Titeln aus den letzten 50 Jahren“, sie Sorychta auf der Empore ankündigte. Neu mit dabei hatte die Gruppe einige Titel von der britischen Acid-Jazz Band „Incognito“ und der amerikanischen Funk und Soul Band „Power of Tower“. Darunter beispielsweise „Always There“ und „Diggin‘ on James Brown“.

„Die Band ist sehr gut. Rhythmisch, sie spielen schön zusammen und sind im Flow“, sagte Guido Hermanns nach den ersten 30 Minuten des Konzerts. Er besuchte den Auftritt von „6aus49“ und macht darüber hinaus selbst Musik.

Nach der Pause wartete die Gruppe mit Größen wie „Ain’t Nobody“ oder „Smooth“ (Santana) auf. Bei diesen Titeln hob sich die Stimmung in der Halle nochmal deutlich an. Vereinzelt tanzten Zuschauer mit. Deutlich lauter wurden die einzelnen Soli der Bandmitglieder beantwortet, bei denen Jubel, Pfiffe, Applaus und das Rufen der Künstlernamen von Fans und Freunden den Raum durchzog.

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