Rotary-Club Jülich: 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung

Rotary-Club Jülich : 500 Deckel für ein Leben ohne Kinderlähmung

Kinder vor Kinderlähmung (Polio) zu schützen, ist eines der Ziele von Rotary International. Dazu ist vor einiger Zeit bei den Rotary Clubs in Deutschland ein erfolgreiches Projekt zur Unterstützung gestartet worden, „Deckel gegen Polio“ heißt es.

Was steckt dahinter? Dr. Klaus Müller vom Rotary Club Jülich hat es als Initiator des RC Jülich so formuliert: „Ein einziger Kunststoffdeckel von Getränkeflaschen wiegt 2 Gramm. 500 Deckel ergeben 1 Kilogramm. Mit dem Erlös dieser 500 Deckel bei einer Recyclingfirma kann ein Kind gegen Polio geimpft werden und glücklich ohne Kinderlähmung leben.“

Der Aufruf des Rotary Clubs Jülich, in seinem Bereich Kunststoffdeckel zu diesem sozialen Zwecke zu sammeln, nimmt Konturen an. So werden an bestimmten Stellen der Region Sammelboxen aufgestellt, in denen diese Deckel gesammelt werden können.

Rotarier und Rotarierinnen des Jülicher Clubs übernehmen jeweils eine Patenschaft für die Sammelstelle, kooperieren mit den Verantwortlichen der Standorte (Schulen, öffentliche Gebäude, Märkte etc.) und sorgen für den Abtransport voller Boxen. Die Gesamtschule Aldenhoven/Linnich zum Beispiel ist bei diesem Sozialprojekt schon länger unterwegs und auch mit in die Rotary Aktion eingestiegen (wir werden darüber später berichten). Neu hinzugekommen ist seit einigen Tagen auch das Gymnasium Haus Overbach. So besuchten zwei Schülervertreter des Gymnasiums, die Sprecherin Eva Kastenholz und Samed Uludag das Meeting des Rotary Clubs und übernahmen die Box für ihre Deckelsammlung.

Dieses Treffen war gleichzeitig aber auch Anlass dazu, die bei der Overbacher Kirmes von Rotariern gesammelte Geldspende für ein Projekt der Schülervertretung (SV) in Höhe von 700 Euro an die jungen Leute zu übergeben. Weitere Informationen über das „Deckel-gegen-Polio-Projekt“ findet man im Internet unter www.deckel-gegen-polio.de.

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