5. Linnicher Spendenlauf: 14.323 Runden für die gute Sache gelaufen

5. Linnicher Spendenlauf : 14.323 Runden für die gute Sache gelaufen

Beim 5. Linnicher Spendenlauf zugunsten von „Alle lieben Schmidt“ und „Running for Kids“ legen die Teilnehmer insgesamt 14.323 Runden zurück. Die Sponsoren bezahlen eine Pauschale.

Während des 5. Linnicher Spendenlaufs zugunsten von „ALS – Alle Lieben Schmidt“ und „Runnig for Kids“ von Peter Borsdorff konnte jeder auf dem Sportplatz seine Runden ziehen. Dabei war es egal, wie man diese zurücklegte. Joggen, walken oder spazieren, mit Hund, Kinderwagen oder Rollator – alles war am Samstag erlaubt. Dabei begleitete der Verein „Wadaiko RosenStrauch“ mit japanischen Trommeln rhythmisch die Läufer.

Das gute Wetter lockte zahlreiche motivierte Besucher an. Gemeinsam schafften alle Beteiligten 14.323 Runden.

In diesem Jahr zählte allerdings nicht mehr jede Runde, die zurückgelegt wurde. Da die Läufer im letzten Jahr durch mehr als 22.000 Runden das Budget sprengten, richteten die Spender wie zum Beispiel SIG Combibloc feste Pauschalen ein. Der Spaß am gemeinsamen Erlebnis stand deshalb im Vordergrund.

Das gesammelte Geld für „Runnig for Kids“ von Peter Borsdorff aus Düren kam in diesem Jahr verschiedenen Initiativen zugute, wie etwa der Familie eines dreijährigen Jungen, der an Leukämie leidet, oder der OGS in Linnich. „Ich bin schon seit 25 Jahren mit der Sammelbüchse unterwegs“, erzählte der ehemalige Marathonläufer Borsdorff, der inzwischen schon mehr als 2 Millionen Euro Spendengelder für Kinder zusammengetragen hat.

Selbst von ALS betroffen

Das gesammelte Geld für den Verein „ALS - Alle Lieben Schmidt“, kommt Patienten mit der Krankheit Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) zugute. Eine Erkrankung, bei der eine fortschreitende Muskellähmung im Körper stattfindet. Der Verein will mit Spendengeldern Unterstützungsmaßnahmen wie Betreuungshunde oder einen Autoumbau finanzieren. Auch der Vorsitzende des Vereins und Initiator des Spendenlaufs, Bruno Schmidt, beteiligte sich an den Runden.

Vor fünf Jahren bekam er selbst die Diagnose ALS. Sein Ziel ist es deshalb, mit seinen Spendenaktionen nicht nur auf die Krankheit aufmerksam zu machen. Er will den Betroffenen auch helfen und Hoffnung schenken. „Es ist einfach emotional unbeschreiblich, dass so viele Leute uns unterstützen“, bedankte sich Schmidt bei den vielen Teilnehmern.