400 Meter schließen Radweglücke zum FZJ

Klimaschutz durch Radverkehr : 400 Meter schließen Radweglücke zum FZJ

Mit dem Radweg-Ausbau an der L253 endet das Klimaschutz-Förderprogramm in Jülich - vorerst.

Nicht nur Fahrradpendler zum Forschungszentrum, sondern auch Tourenfahrer profitieren von einem 400 Meter langen erneuerten Radwegteilstück. Die dunkle und glatte Asphaltstrecke schließt die Lücke zwischen dem Kreisel am Gewerbegebiet Königskamp und der Leo-Brandt-Straße entlang der L253. Mit dieser Maßnahme endet zugleich ein Förderprogramm, um das sich die Stadt unter Federführung ihres Klimaschutzmanagers Sebastian Ross erfolgreich beworben hatte. Alle realisierten Verbesserungen wurden mit einem 90-prozentigen Bundeszuschuss finanziert.

Neben dem erneuerten Radweg zählen die Fahrradboxen am ­ÖPNV-Haltepunkt Forschungszentrum, der Fahrradparkplatz inklusive Pedelec-Ladestation auf dem Schlossplatz, die Ladestation auf dem FH-Campus Jülich und kleinere Verbesserungen auf der Dürener Straße (Absenkung von Bordsteinen, Pflastertausch) zu den Einzelprojekten. Sie summieren sich auf 270 000 Euro.

Dennoch sagte Sebastian Ross bescheiden: „Das ist ein kleiner Anfang.“ Gleichwohl sind bekanntlich noch einige Rad-Projekte in der Planung: der Schnellweg von Aachen nach Jülich ist umsetzungsreif, der Bahntrassenradweg von Düren nach Jülich ist ein weiterer Wunsch vieler Verantwortlicher in Stadt und Kreis.

Bürgermeister Axel Fuchs lobte bei der Eröffnung des neuen Radweges nicht nur seinen Klimaschutzmanager, sondern auch die gute Kooperation, denn bei allen Maßnahmen gab es Partner. „Mit der erfolgreichen Zusammenarbeit zeigen Stadtwerke, Forschungszentrum und Stadtverwaltung einmal mehr, wie sie gemeinsam etwas für Jülich bewegen können.“

(vpu)
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