Jülich: 20-Jährige in Jülich getötet

Jülich: 20-Jährige in Jülich getötet

Ein Kapitalverbrechen erschüttert das noch junge Jahr in Jülich. Ein 24-Jähriger hat sich gegen 4 Uhr am Freitagmorgen telefonisch bei der Polizei gemeldet und mitgeteilt, er habe seine Freundin umgebracht.

Diesen Sachverhalt, so Staatsanwalt Jost Schützeberg, fanden die Beamten bestätigt, die sich sofort zu den angegebenen Adresse aufmachten. In der Wohnung des Hauses im Ulmenweg fanden sie den Leichnam der 20-jährigen Frau, die eine Kopfverletzung aufwies.

Derweil wurde die Suche nach dem 24-Jährigen in Gang gesetzt. Der hatte zwar die Polizei verständigt, „wollte aber seinen Aufenthaltsort zunächst nicht bekannt geben”, erklärte Staatsanwalt Schützeberg. Die Suche war bald von Erfolg gekrönt. Der 24-jährige mutmaßliche Täter wurde noch in den frühen Morgenstunden im Raum Jülich aufgegriffen, vorläufig festgenommen und in der Polizeistation Jülich erkennungsdienstlich behandelt.

Während die Ermittler zunächst noch im Dunkeln tappten in Bezug auf Motiv und Tathergang, klärte sich im Laufe des Tages die Sicht auf das Verbrechen. Der junge Mann räumte die Tat bei der polizeilichen Vernehmung ein. Offenbar war ein Beziehungsstreit Auslöser der Eskalation mit tödlichem Ausgang für die junge Frau.

Eine unerwartete Wendung nahm der Fall mit der angesetzten Obduktion des Leichnams. „Es hat sich herausgestellt, dass der Schlag auf den Kopf nicht die Todesursache war, sondern dass die Frau erwürgt wurde”, zitierte Staatsanwalt Schützeberg das Obduktionsergebnis.