Opherten: 1000 Stunden Arbeit: Dorfbewohner retten „Alte Schule” vor Verfall

Opherten: 1000 Stunden Arbeit: Dorfbewohner retten „Alte Schule” vor Verfall

Den Unterhalt ihres Bürgerhauses haben engagierte Ophertener Bürger 2007 in die Hände genommen, um die „Alte Schule” vor dem Verfall zu retten. Vom Juni vergangenen Jahres bis Februar 2010 investierten die im „Förderverein Bürgerhaus Opherten” organisierten Mitglieder dann etwa 1000 Arbeitsstunden, in deren Verlauf sie vielfältige Renovierungsarbeiten fachgerecht durchführten.

Am Samstag um 18.48 Uhr war es dann endlich soweit: „Das Bürgerhaus ist offiziell wieder eröffnet. Darauf zum Wohle”, verkündete voll Freude die Vereinsvorsitzende Birgit Hüls und stieß im Rahmen einer kleinen Feierstunde mit den Helfern und Besuchern auf eine gute Zukunft an.

Rückblickend würdigte Hüls den enormen Einsatz, mit dem unter der Leitung und Planung von Klaus Hüls und Hans Schnabel viele Dorfbewohner ehrenamtlich angepackt und neben der geplanten Installation des Schallschutzes und der Erneuerung des Anstrichs weitere unvorhergesehene Reparaturen erledigt hatten.

Ein wenig enttäuscht zeigte sich der Ortsvorsteher und Vereinskassierer Helmut Paar über die geringe Resonanz der Mitbürger bezüglich der Feierstunde. Umso begeisterter lobte er aber die Effektivität der „schlagkräftigen Truppe”, die nicht nur geredet, sondern Worte in die Tat umgesetzt hatte.

Mit einem großen Dank erwähnt wurde die finanzielle Unterstützung durch die Gemeinde Titz und die Sparkasse Düren, die einen beträchtlichen Betrag aus ihren PS-Ertragsmitteln zur Verfügung gestellt hatte.

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