Zwölf-Kilo-Granate in Höngen gesprengt

Evakuierung : Zwölf-Kilo-Granate in Höngen gesprengt

In Höngen ist am Mittwochnachmittag bei Bauarbeiten eine Granate aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden worden. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst hatte in der Folge entschieden, dass die zwölf Kilogramm schwere Granate, die etwa ein Kilogramm Sprengstoff enthielt, gesprengt werden musste.

Warum die Granate vor Ort gesprengt werden musste und nicht abtransportiert werden konnte, war am Dienstag noch nicht bekannt. Die Granate wurde dann am frühen Abend gegen 18 Uhr kontrolliert gesprengt. Gegen 18.10 Uhr gab der Sprengmeister die Rückmeldung, dass alles in Ordnung und gut verlaufen sei.

Sicherheitshalber war in einem Radius von 150 Metern um den Fundort an der Heerstraße herum geräumt worden. In diesem Bereich waren etwa 75 Haushalte betroffen. Die Bewohner wurden gebeten, ihre Häuser zu verlassen und die Fenster wegen einer möglicherweise starken Druckwelle geöffnet zu lassen.

Etwa 50 betroffene Anwohner kamen in der Mensa der Gesamtschule unter und wurden dort mit Getränken versorgt.

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