Aachen: Zwei Burger-King-Filialen werden wieder eröffnet

Aachen: Zwei Burger-King-Filialen werden wieder eröffnet

Es kommt wieder Leben in einige der seit gut drei Monaten geschlossenen Burger-King-Filialen in der Region. Das Fast-Food-Restaurant in Heinsberg soll noch im März, das in Kerpen im Laufe der kommenden Woche von einem neuen Betreiber wieder geöffnet werden.

Die Filialen in der Dürener Bahnstraße und in Mechernich werden für immer geschlossen bleiben. Bei den übrigen drei in Aachen, Düren und Eschweiler ist der vorläufige Insolvenzverwalter Christoph Niering „guter Hoffnung”, dass auch sie „kurzfristig wiedereröffnet werden können”.

Am Freitag wurden die Mitarbeiter in einer Versammlung in der Eschweiler Filiale über die neuesten Entwicklungen informiert. Ein laut Niering „systemerfahrener Franchisenehmer”, die Fast Food Nordheide GmbH aus Bispingen bei Lüneburg, habe Franchise-Verträge für die Filialen in Heinsberg und Kerpen geschlossen. Mehr als 30 Arbeitsplätze blieben an diesen Standorten erhalten.

Früheren Mitarbeitern aus Mechernich werde ein Arbeitsplatz in Kerpen oder Heinsberg angeboten. Der Nordheide-Inhaber Guido Momm ist ein gebürtiger Dürener, der in Nideggen aufgewachsen ist. Seine Herkunft habe durchaus eine Rolle bei der Entscheidung gespielt, die Filialen zu übernehmen, sagte er am Freitag gegenüber unserer Zeitung. Die Nordheide GmbH führt damit jetzt acht Burger-King-Filialen im Raum Lüneburg und Aachen.

Mit der Betriebsübernahme konnte in dieser Woche laut Niering das Insolvenzverfahren über den früheren Betreiber dieser drei Filialen, die Dürener Phoenix Fast-Food GmbH, eröffnet werden. Dagegen steht dieser Schritt bei den zwei Dürener Firmen noch aus, die die übrigen vier Filialen in der Region betrieben haben und deren Inhaber verwandtschaftlich mit denen der Phoenix Fast-Food GmbH eng verbunden sind.

Der Schritt kann laut vorläufigem Insolvenzverwalter erst dann erfolgen, wenn auch für diese Filialen eine Regelung zur Fortführung gefunden worden ist. Verhandlungen darüber laufen derzeit ebenfalls mit der Fast Food Nordheide. Nach Angaben von Mitarbeitern gestalten sich diese Gespräche schwierig, weil in der Aachener Filiale ein möglicher neuer Mieter mit der Ehefrau des bisherigen Franchisenehmers als Vermieterin verhandeln muss.