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Kostümsitzung Venroder Wenk: Wo Flöhe und Sternchen tanzen

Kostümsitzung Venroder Wenk : Wo Flöhe und Sternchen tanzen

Die Kostümsitzung des Venroder Wenk im Saal Lanfermann ist die letzte Sitzung im Erkelenzer Land, bevor es am Rosenmontag auf die Straße geht.

Nach dem Einmarsch der Tollitäten Basti I. und Ursi I. sowie der Kindertollität Leonie I. mit ihren Hofdamen Anne und Lilly richtete der Sitzungspräsident Jupp Gormanns noch einmal das Wort direkt an die zahlreich erschienenen kostümierten Jecken. Angesichts der Ereignisse in Hanau erteilte er Populisten und Rassisten im Narrengewand eine klare Absage. „Diese Leute haben hier nichts zu suchen“, betonte er. „Wir dürfen nicht auf ihre Parolen reinfallen.“ Karneval stehe für Toleranz und Lebensfreude.

Die Auftritte der einzelnen Tanzgarden des Wenks zogen sich durch das Programm. Zunächst gehörte die Bühne den Wenk-Flöhen, die von Ramona Recker trainiert werden. Für die Betreuerinnen Christiane Peiffer und Elke Dürselen war es die letzte Session als Betreuerinnen. Die Flöhe dankten ihnen mit Blumen. Nachfolgerinnen der beiden sind Angelina Jansen und Verena Pisters. Später präsentierten die Wenk-Sternchen ihren Showtanz „Aladin – ein Geist kommt selten allein“, die Wenk-Sterne waren mit ihrem Gardetanz dabei und anschließend präsentierte das Wenk-Ballett den Showtanz „Venrath olé!“

Später gab es noch eine Überraschung für Bürgermeister Peter Jansen, der in seiner offiziellen Funktion zum letzten Mal dem närrischen Treiben in Venrath beiwohnte. Gormanns hob Jansens Engagement für den Karneval in Erkelenz hervor und überreichte ihm eine lebenslange Dauerkarte für die Sitzungen des Wenk. Nicht fehlen durfte natürlich der Besuch der EKG mit ihren Tollitäten Prinz Franz III. und Prinzessin Bernadett I. Ebenfalls Tradition ist der Auftritt der Stimmungsband Hätzblatt, die seit ihrer Gründung vor 25 Jahren jedes Jahr den Weg in den Saal Lanfermann finden. Auch sonst war das Programm hochkarätig besetzt, von Christian Pape und dem Hamburger Thorsten Bär bis hin zu „Der Eene und der Anne“ (Thomas Berschbach und Udo Kohn) und „Dä Tuppes vom Land“ alias Jörg Runge aus Engelskirchen.