Heinsberg-Waldenrath: Wiedereröffnung der modernisierten Raiffeisenbank

Heinsberg-Waldenrath: Wiedereröffnung der modernisierten Raiffeisenbank

Es gab etwas zu feiern bei der Raiffeisenbank in Waldenrath: Geschäftsstellenleiterin Petra Esser hatte Geburtstag und ihre Geschäftsstelle feierte Wiedereröffnung. Mit der Inbetriebnahme der neu gestalteten Geschäftsstelle wird ein neues Kapitel der Raiffeisenbankgeschichte in Waldenrath aufgeschlagen.

„Einige werden sich sicherlich noch daran erinnern“, so Bankdirektor Klaus-Dieter Kroll, „wie hier in Waldenrath alles angefangen hat.“

Würde man jetzt die damalige Schalterhalle betreten, könnte man meinen, auf einem anderen Planeten gelandet zu sein. Der Umbau 1978 sei zur damaligen Zeit sicherlich bahnbrechend gewesen, aber nach mehr als 30 Jahren auch in die Jahre gekommen. „Der Charme der 70er Jahre ist nun endlich verschwunden und einem modischen Erscheinungsbild gewichen“, betonte Klaus-Dieter Kroll.

Unter den vielen Gästen der Wiedereröffnung war auch der Landtagsabgeordnete und Vorsitzende des Aufsichtsrates der Raiffeisenbank Heinsberg, Bernd Krückel.

In der Anfangszeit der Waldenrather Geschäftsstelle, so erklärte der Bankdirektor, dominierte das „Warengeschäft“ die tägliche Arbeit. Natürlich seien Girokonten und Sparbücher vorgehalten und auch Ratenkredite und Baudarlehen vergeben worden, aber das Warengeschäft habe die Anfangsjahre der Bank und die der Mitarbeiter geprägt.

Da mussten die Bankmitarbeiter auch mal Säcke mit Futter oder Düngemittel vom Lastwagen abladen. Mit der Fusion der Geschäftsstelle Waldenrath mit Oberbruch/Dremmen sei das Warengeschäft in Waldenrath 1976 beendet worden.

Kroll: „Vergessen sind die Geschichten rund um dieses wichtige Bankkapitel deswegen aber auf gar keinen Fall.“

Früher sei es vielleicht ein wenig beschaulicher zugegangen, so Kroll, inzwischen habe sich das Bild einer Bank natürlich gewandelt. Heute stünden die vielfältigen Finanzdienstleistungen im Mittelpunkt der Arbeit. „Futtermittel gibt‘s hier nicht mehr, aber der Kunde muss auch nicht mehr jeden Tag persönlich kommen, um seine Bankgeschäfte zu erledigen“, so Bankdirektor Kroll.

Elektronik-Banking sei längst kein Zauberwort mehr. Mit den ab Mai angepassten Serviceöffnungszeiten könnten sich die Berater noch gezielter für individuelle und qualifizierte Beratungen Zeit nehmen.

Kroll: „Wie Sie selbst sehen können, vermittelt die neue Geschäftsstelle wegen ihres weitläufigen Selbstbedienungsbereichs und der hellen, mit viel Glas gestalteten Bauelemente nicht nur eine angenehme Wohlfühlatmosphäre, sondern aufgrund ihrer Ausstattung mit den neuesten sicherheitstechnischen Elementen auch die für Bankgeschäfte benötigte Geborgenheit. Mit unserem neuen Schleusensystem ist die Waldenrather Geschäftsstelle richtungsweisend in Sachen Sicherheit und garantiert auch Maßstab für künftige Investitionen.“

Der 1. Beigeordnete der Stadt Heinsberg, Jakob Gerards, fand anerkennende Worte für das neue Sicherheitskonzept.

Der Segen, den Probst Markus Bruns und Pfarrer Sebastian Walde zur Wiedereröffnung spendeten, wird sicherlich dazu beitragen, Schaden von der Waldenrather Raiffeisenbank abzuhalten.