Werbegemeinschaft Hückelhoven ehrt Eberhard Schumann

Werbegemeinschaft Hückelhoven : „Über Jahrzehnte hinweg für die Allgemeinheit eingesetzt“

Beim 40-jährigen Jubiläum ihres Bestehens ehrte die Werbegemeinschaft Hückelhoven mit Eberhard Schumann den „20. Hückelhovener des Jahres“. Seit 1998 werden damit Bürger ausgezeichnet, die sich um das gemeinschaftliche Leben verdient gemacht haben.

„Auch in diesem Jahr haben wir die Bürgerschaft in der Stadt aufgerufen, uns Vorschläge zu machen“, verwies die Vorsitzende der Werbegemeinschaft, Monika Schmitz-Schibbe, auf das bekannte Verfahren.

Bevor der frisch gekürte Preisträger im Hotel am Park seine Auszeichnung im Beisein von vielen Gästen und den Vertretern der Stadt sowie des Landtagsabgeordneten Thomas Schnelle (CDU) erhielt, gab es durch den Laudator und Freund Franz Ginuttis die verdiente Lobrede.

In seiner sowohl launigen wie auch gute Laune verbreitenden Rede stellte Ginuttis die Verdienste und das große ehrenamtliche Engagement von Eberhard Schumann in den Mittelpunkt der Aufmerksamkeit. „Eigentlich ist er kein gebürtiger Hückelhovener, denn er hat einen Migrationshintergrund – er ist Bayer und stammt aus Landshut an der Isar“, ließ Ginuttis die Zuhörer humorvoll wissen. Schumann sei aber im Alter von drei Jahren nach Hückelhoven gekommen. Mit 17 Jahren sei er in den Dienst der Stadt getreten und habe es dort in seiner Karriere bis zum Leiter des Schul-, Kultur- und Sportamtes gebracht.

„Dem Sport galt seine große Liebe“, betonte Ginuttis, und die habe seit 50 Jahren auch und besonders dem Verein Grün-Weiß Schaufenberg gegolten. Darüber hinaus habe er lange Jahre das Amt des Geschäftsführers des Stadtsportverbandes ausgeübt. „Menschen, die sich über Jahrzehnte hinweg für die Allgemeinheit eingesetzt haben, verdienen es, geehrt zu werden“, begründete der Laudator die Wahl von Eberhard Schumann.

Eberhard Schumann bedankte sich für die Wahl und stellte die enorme Entwicklung der Geschäftswelt in der Stadt in den vergangenen 20 Jahren heraus. Seine Frau habe oft gesagt: „Musst du dich immer so überall reinhängen?“, auch weil damit ihre Sorge um sein gesundheitliches Wohl zum Ausdruck gekommen sei. Er habe geantwortet, dass es ihm guttue und er es gerne mache. „Meine Frau und ich, wir sind immer noch ein gutes Team“, ließ er die Zustimmung zur Ansicht erkennen, dass hinter jedem engagierten Mann eine starke Frau stehe.