Heinsberg: Weltliches Programm zwischen Chören und Arien

Heinsberg: Weltliches Programm zwischen Chören und Arien

Zu einer Gala der Stimmen lädt der Kammerchor Heinsberg für Sonntag, 25. Mai, in das „Rondell“ im Heinsberger Klevchen. Als Überschrift dieses außergewöhnlichen Konzertes, bei dem Chöre, Arien und Lieder von Bernstein bis Verdi im Mittelpunkt stehen, dient Giacomo Rossinis Idee der „Szene ed Arie“.

Bei dem Wechsel aus Chor-Szenen und Arien stehen neben dem Kammerchor vor allem auch die Sopranistinnen Aglaja Camphausen und Tamara Peters im Zentrum. Traditionell lädt der Kammerchor Heinsberg einmal im Jahr zu seinem großen Jahreskonzert. Dabei konnte das Ensemble der Jugendmusikschule in den vergangenen Jahren mit der Unterstützung der Raiffeisenbank Heinsberg immer wieder aufwändige Projekte realisieren und Highlights wie Händels „Messias“, Mendelssohns „Elias“, Brahms „Deutschem Requiem“ und Orffs „Carmina Burana“ zur Aufführung bringen.

Nach dem geistlichen Programm im vergangenen Jahr haben sich die Sängerinnen und Sänger unter der Leitung des Geilenkirchener Kantors Bernd Godemann diesmal wieder ein weltliches Programm vorgenommen. Und dieses Programm wird als „Heimspiel“ im Rondell im Klevchen veranstaltet, in dem der Chor auch für die Proben seine Heimat gefunden hat.

Heinsberger Eigengewächs

Seinen Programmschwerpunkt hat das Ensemble diesmal bei Chören aus den Opern Giuseppe Verdis, bei denen Aglaja Camphausen und Tamara Peters die Solopartien übernehmen. Die Kölner Sopranistin Aglaja Camphausen zeichnet sich durch eine außergewöhnliche stilistische Vielseitigkeit aus. Neben Engagements am Opernhaus in Dortmund und an der Bonner Kammeroper ist sie die Stimme des Kölner Kult-Ensembles „Schmonzetten“. In Dortmund war sie unter anderem als Mercédès in Bizets Carmen, in Bonn als Susanna in Mozarts Figaro und in Aachen als Rosalinde in Strauss´ Fledermaus zu hören.

Das Heinsberger „Eigengewächs“ Tamara Peters gab nach ihren Studien in Enschede und Birmingham im vergangenen Herbst ihr gefeiertes Solo-Debüt als Profi an ihrer ehemaligen Ausbildungsstätte. Neben ihrer Konzerttätigkeit ist sie dort inzwischen selber als Lehrerin tätig. Im Duett und mit Solo-Arien erweitern die beiden stimmlichen Schwergewichte den vom Chor vorgezeichneten Opernrahmen über Verdi hinaus auf Meisterwerke von Bernstein, Delibes, Offenbach und Puccini. Dabei präsentiert die gleichermaßen spannende wie kurzweilige Dramaturgie Highlights wie das „Blumenduett“ aus „Lakmé“, „We are Women“ aus „Candide“ und die Arie der Leonora aus „Troubadour“.

Steinway Flügel

Stilvoll abgerundet wird das Programm durch Duette von Schumann und Brahms. Dorothee Broichhausen und Theo Krings begleiten Chor und Solistinnen am Heinsberger Steinway-Flügel. Beginn des Konzertes ist um 17 Uhr, der Zugang zum „Rondell“ im Klevchen erfolgt über die Rheinertstraße.

Karten gibt es bei der Jugendmusikschule Heinsberg unter buero@jms-hs.de, der Raiffeisenbank Heinsberg, der Buchhandlung Gollenstede und den Chormitgliedern.