Wegberg: Wegberger Gymnasium präsentiert MINT-Forschungsergebnisse

Wegberg : Wegberger Gymnasium präsentiert MINT-Forschungsergebnisse

Was passiert, wenn wir Koffein zu uns nehmen? Und wie reagiert der Körper auf Alkohol? Diesen und anderen Fragen zum Thema „psychoaktive Substanzen“ sind Schüler aus der Jahrgangsstufe Q1 am Maximilian-Kolbe-Gymnasium im vergangenen Schuljahr auf den Grund gegangen.

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Jetzt haben sie ihre Ergebnisse beim Treffen der „MINT-EC-Schulen Niederrhein“ präsentiert — und gemeinsam mit Schülern des Michael-Ende-Gymnasiums aus Tönisvorst, der Bischöflichen Marienschule und des Städtischen Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Gymnasiums aus Mönchengladbach experimentiert.

Zum Ausprobieren gab es an verschiedenen Stationen einiges: In den Chemieräumen wurden Wasserflöhe in Lösungen aus Wasser und Koffein gesetzt: So beobachteten die Schüler, wie schnell die Flöhe sich darin bewegen. Julia Wingertszahn, Schülerin am Maximilian-Kolbe-Gymnasium, erklärte: „Man kann erkennen, dass die Flöhe immer schneller werden, je mehr Koffein im Wasser ist. Das hat mit der anregenden Wirkung vom Koffein zu tun. Bei uns Menschen ist das ähnlich: Deswegen trinken viele morgens Kaffee.“

Eine andere Wirkung hat Alkohol: Dass er die Sehfähigkeit massiv einschränkt, erfuhren die Schüler an einer weiteren Station. Mit einer sogenannten Rauschbrille, die durch verzerrte Sicht simuliert, etwa 0,8 Promille intus zu haben, versuchten die Schüler, Figuren aus Bauklötzen zu bauen und einen Parcours mit einem Roller zu durchfahren. „Gar nicht mal so einfach“, merkt Schülerin Julia Uder: „Man sieht, dass man wirklich nicht mehr Auto fahren sollte, wenn man etwas getrunken hat.“

Durch die Experimente lernten Schüler nicht nur über die Wirkung von psychoaktiven Substanzen, sondern erfuhren auch etwas über mögliche Gefahren im Umgang mit ihnen. So gab es etwa einen Test, um herauszufinden, ob man alkoholgefährdet ist, und Vorträge über harte Drogen wie Heroin oder Crystal Meth.

Für die Schüler waren die Projekttage eine gelungene Abwechslung zum regulären Unterricht, und auch Lehrerin Andrea Schwaiger war zufrieden: „Die Schüler arbeiten sehr konzentriert und nehmen das Angebot des Projekttages gut an“, sagte sie. Und auch die ersten Berufswünsche standen bei den Schülern fest: „Das Erklären und Anleiten macht Spaß“, sagte Schülerin Julia Wingertszahn. „So kann ich schon mal üben. Ich will später auch auf Lehramt studieren.“