Projekt der GdG Heinsberg-Waldfeucht: Viele neue Ideen für die „Jugendzeit mit Gott“ gesammelt

Projekt der GdG Heinsberg-Waldfeucht : Viele neue Ideen für die „Jugendzeit mit Gott“ gesammelt

Zu einer „Jugendzeit mit Gott“ und mit Livemusik sind alle Jugendlichen in der GdG Heinsberg-Waldfeucht am Sonntag, 25. November, um 18 Uhr in die Kirche nach Unterbruch eingeladen. Dieses neue Format, bei dem alle Teilnehmer anschließend zu Pizza und kalten Getränken eingeladen sind, wird fast ausschließlich durch Jugendliche selbst geleitet.

Das neue Angebot ist das Ergebnis eines Projekttages in Kirchhoven, zu dem alle Firmlinge der GdG im September eingeladen worden waren. 115 Jugendliche absolvierten fünf verschiedene Stationen, an denen unter anderem erarbeitet werden sollte, wie sie sich den ihrem Alter entsprechenden Ablauf eines Gottesdienstes vorstellen.

Text und Beleuchtung

An einer Station wurde angeboten, Gottesdienste mit Elementen der sogenannten Hillsong Church aus Australien zu bereichern, die vor allem durch ihre eigenen Musikgruppen und Fernsehsendungen bekannt geworden ist.

Aber es ging auch um Text, um Beleuchtung, um Gesten und viele andere mehr.

Aus diesem Projekttag heraus entstanden zwei Projektgruppen, von denen sich eine mit Organisation, Inhalt und Ablauf der neuen „Jugendzeit mit Gott“ befasste. Die andere gründete eine Jugend-Musikband. Diese Band hat bereits mehrmals geprobt und will am Sonntag unter anderem mit Stücken von der Band „Guns ´n Roses“ begeistern.

Das neue Projekt ist Teil des vom GdG-Rat initiierten Konzepts „fit for future“. Dabei geht es darum, das Ehrenamt zu stärken – hin zu eigenverantwortlicher Arbeit. Ein weiteres Ziel ist es, Jugendlichen neue Anknüpfungspunkte an die heutige Kirche anzubieten. So wird die aktuelle Firmvorbereitung weitestgehend ehrenamtlich durchgeführt.

Bei einem Treffen mit den Katecheten wurde eine zweigleisige Vorgehensweise beschlossen: Zum einen wurden die Firmlinge in bewährter Weise in Gruppen eingeteilt und bereiten sich dort in sogenannten Gruppenstunden auf den Empfang des Sakraments der Firmung vor.

Nicht nur die Firmlinge

Zum anderen organisierte die Projektgruppe „Firmung ohne Ende“ den Projekttag und unterstützte die Jugendlichen bei der Vorbereitung für die „Jugendzeit mit Gott“, zu der natürlich nicht nur die Firmlinge, sondern alle jungen Menschen in der GdG eingeladen sind.

„Herauszuheben ist hierbei die enge Zusammenarbeit zwischen dem Pastoralteam und den Ehrenamtlern sowie das große Engagement der Ehrenamtler“, sagt Jakob Nobis, Vorstandssprecher des GdG-Rates. Die Ehrenamtler würden als Katecheten, Helfer oder Unterstützer zur Verfügung stehen, um den Jugendlichen eine würdige Vorbereitung zum Empfang des Sakramentes der Firmung zu ermöglichen und Kirche zudem jugendgerecht anzubieten.

(anna)
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