Viel Jubel bei der Prunksitzung der Gerderhahner Jekken

Karneval in Gerderhahn : Preisbremse für Diesel und Bier

Mit viel Jubel wurden Prinz Freddy II. und Karin III. bei der Prunksitzung in der Mehrzweckhalle empfangen. Beide sind den Gerderhahnern bestens bekannt, denn sie waren bereits im Jahr 2006 die Tollitäten des karnevalsverrückten Dorfes.

Dementsprechend selbstbewusst kommt auch ihr Sessionsmotto daher. „Ob Düsseldorf, Köln oder Mainz, der Jenhahner Karneval ist die Nummer eins“, lautet ihre Devise bis Aschermittwoch.

Prinz Freddy hatte natürlich auch einige Änderungen für die Zeit seiner Regentschaft, die er dem jecken Publikum auch verriet. So verfügte er unter anderem, dass sowohl der Diesel als auch das Bier im Gerderhahner Karneval nicht mehr kosten dürfe als 1,11 Euro. Darüber hinaus verdonnerte er im elften und letzten Gebot die Ehegatten der aktiven Marketenderinnen dazu, während der Karnevalszeit den Haushalt und das Kochen zu übernehmen, da die Damen im Karneval schon ausreichend gefordert würden. Hier merkte Sitzungspräsident Frank Salewski an, dass es an sich mit zehn Geboten völlig genug sei.

Nach der Verkündung der tollitären Regeln gehörte die Bühne der Minitanzgruppe der Karnevalsgesellschaft. Unter der Leitung von Julia von den Burg und Kristina van der Beek präsentierte der Nachwuchs den Showtanz als „Trolle“ mit bunten Haaren. Es folgte Anna Bodewein als „Et Röschen von der Hardt“, das eine Menge zu erzählen wusste. Mit Reiner Mörkens aus Düren, „Achim und Harry“ aus Köln, dem unverbesserlichen Manfred-Martin Nutsch-May alias „Manni der Rocker“ aus Düsseldorf und dem Ehren-Gerderhahner Christian Pape aus Beeck war der Bereich der Wortbeiträge bestens besetzt.

Die Gerderhahner Gardetanzgruppe, die „Klötschköpp“ aus Klinkum, das Kückhovener Männerballett und die „Kellerjunges“ aus Gangelt sorgten für den musikalischen Teil der Prunksitzung.

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