Verletzte Radfahrer bei Verkehrsunfällen in Heinsberg und Düren

In Düren und Heinsberg : Zwei 13-jährige Radfahrer bei Unfällen verletzt

Bei zwei sehr ähnlichen Unfällen sind am Donnerstag in Heinsberg und Düren zwei 13-jährige Jungen auf Fahrrädern verunglückt. In Düren wurde das Kind meterweit durch die Luft geschleudert und schwer verletzt. In Heinsberg sucht die Polizei nach der Unfallverursacherin.

In Düren wurde ein 13-jähriger Radfahrer von einem Auto erfasst, als er von einem Supermarktparkplatz auf die Straße fahren wollte.

Zusammen mit seinem Bruder hatte der Junge aus Düren vor, auf die Straße „An der Festhalle“ in Richtung Schüllsmühle abzubiegen. Während sein Bruder aber kurz vorher stehen blieb, um vorsichtig nach Autos zu sehen, sei der 13-Jährige laut Aussage des Bruders einfach in die Straße eingefahren.

Dabei übersah er das Auto des 59-Jährigen Düreners, der ebenfalls lediglich den stehenden Radfahrer gesehen hatte. Das Auto stieß mit dem abbiegenden Jungen zusammen, der samt Fahrrad mehre Meter weit durch die Luft geschleudert wurde.

Der Junge wurde schwer verletzt und musste mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Autofahrer blieb unverletzt.

Der entstandene Sachschaden an Fahrrad und Auto beläuft sich laut Polizei auf etwa 8400 Euro.

Ähnlicher Fall in Heinsberg

Ebenfalls am Donnerstagnachmittag war in Heinsberg ein 13-jähriger Radfahrer gegen 13.30 Uhr auf dem Radweg neben der Gladbacher Straße von Dremmen aus in Richtung Oberbruch unterwegs. Wie die Polizei mitteilt, stieß er am Kreisverkehr Gladbacher Straße/Pestalozzistraße mit dem silber-grauen Auto einer unbekannten Frau zusammen.

Der Junge stürzte durch den Zusammenstoß vom Fahrrad und verletzte sich leicht. Die Fahrerin des Autos hielt umgehend an und erkundigte sich nach dem Befinden des Jungen.

Als dieser angab, nur leicht verletzt zu sein, jedoch seine Kopfhörer nicht mehr finden zu können, gab ihm die Frau als Entschädigung etwas Bargeld. Anschließend ließ sie sich von dem Jungen die Personalien geben, ohne aber ihre eigenen zu hinterlassen. Der Junge musste später mit seiner Mutter zum Arzt fahren und wurde dort ambulant behandelt.

Da sich die Unfallverursacherin bislang nicht gemeldet hat, sucht die Polizei Heinsberg nun nach ihr. Sie ist circa 1,65 Meter groß, trägt eine Brille und hat kurze, blonde Haare, die zu einem Zopf gebunden waren. Ihr Alter wird auf 30 bis 40 Jahre geschätzt. Zum Unfallzeitpunkt trug sie ein weißes T-Shirt.

Kurz nach dem Unfall hatte zudem der Fahrer eines Rot-Kreuz-Fahrzeugs neben dem Jungen gehalten und sich nach dessen Befinden erkundigt. Er hatte kurze, dunkle Haare und trug eine Brille. Die Unfallverursacherin, der Fahrer des Rot-Kreuz-Autos und weitere Zeugen werden gebeten, unter der Telefonnnummer 02452-920-0 Kontakt mit dem Verkehrskommisariat in Heinsberg aufzunehmen.

(red/pol)
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