Datenmaterial des Landesbetriebs IT.NRW fehlt bislang: Verbindlicher Pflegebedarfsplan kommt erst 2019

Datenmaterial des Landesbetriebs IT.NRW fehlt bislang : Verbindlicher Pflegebedarfsplan kommt erst 2019

Um die Pflegebedarfsplanung des Kreises Heinsberg ging es bei einer Sitzung des Kreis-Ausschusses für Gesundheit und Soziales, der unter Vorsitz von Dr. Hanno Kehren (CDU) im Kreishaus tagte.

Die Pflegebedarfsplanung ist ein Instrument, um die Angebotsstruktur im Kreis Heinsberg zu erfassen und auf Bedarf gegebenenfalls schnell zu reagiere. Im Rahmen der aktuellen Erarbeitung der Fortschreibung der Pflegebedarfsplanung hat sich für den Kreis Heinsberg ein Problem ergeben. Zum ersten Mal, so hieß es vonseiten der Verwaltung, konnte während der Erstellungsphase nicht auf entsprechendes Datenmaterial – in der Hauptsache Statistiken des Landesbetriebes Information und Technik (IT NRW) – zurückgegriffen werden, weil diese bislang noch nicht für den Kreis vorliegen. Dieser Tatbestand wiege umso schwere, weil es seit der letzten Pflegebedarfsplanung gravierende Änderungen im Pflegerecht gegeben hat, die bei der neuen Planung berücksichtigt werden müssen. Vor diesem Hintergrund hielt es die Verwaltung für rechtlich und sachlich vertretbar, dass die Fortschreibung der verbindlichen Pflegebedarfsplanung des Kreises erst im ersten Halbjahr 2019 erfolgt. Das NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, das über dieses Problem informiert wurde, teilt die Auffassung des Kreises, die neue Bedarfsplanung erst im Jahr 2019 dem Kreistag zur Entscheidung vorzulegen. Die Mitglieder des Ausschusses bestätigten dieses Vorgehen in ihrem Beschluss. (ng)