Unter 218 Bewerbern bei den sechs Besten in Berlin

Smart City Heinsberg : Unter 218 Bewerbern bei den sechs Besten

Schlau, clever und klug möchte sie sein, die Stadt Heinsberg. Als „Smart City“ stand sie jetzt auch im Finale des Bundeswettbewerbs Stadt.Land.Digital, war zu Gast auf der Bundeskonferenz des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie in Berlin und erzielte eine tolle Platzierung.

„Wenn wir auch nicht den ersten Preis gewonnen haben, eine Fahrt zur Smart City Wien ist für Heinsberg ein Riesenerfolg“, freut sich Eduard Sudheimer, Geschäftsführer der Alliander Netz Heinsberg GmbH, der in Vertretung die Ehrung in Berlin entgegen nahm. Unter 218 Bewerbern und neben Städten wie Dortmund und Lübeck unter den sechs Besten zu sein, sei sicherlich eine beachtliche Leistung.

Zu den Gründungspartnern von Smart City Heinsberg gehören neben Alliander auch die Unternehmensgruppe Frauenrath, Lekker Energie, die Firma Minkenberg und die Volksbank Heinsberg.

Heinsberg verbindet mit der Initiative „Heinsberg Smart City“ vor allem Aktionen zum Klimaschutz. Smart im Kontext von Heinsberg Smart City bedeutet beispielsweise, dass ein mitdenkendes Haus sämtliche elektronischen Geräte automatisch ausschaltet, wenn die Bewohner ihr Haus verlassen. Oder dass sich die Heizung über eine App selbst steuert und so die lokalen klimatischen Bedingungen berücksichtigt. Es geht um selbst regulierende und lernende Systeme, die den Energieverbrauch senken und das Klima schonen.

„Wir sind ein Land, in dem man auch abseits der großen Städte eine Chance hat, am Wohlstand teilzunehmen und mitten im Leben zu stehen“, sagte Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier in seiner Ansprache. Heinsberg Smart City hatte die Chance genutzt und ihr Konzept einer Smart City Strategie Heinsberg überzeugend präsentiert.

Tim Poppe, Mitglied der Jury und Leiter der Initiative Stadt.Land.Digital bekräftigte: „Smart City ist auch ein Beitrag zum sozialen Frieden. Denn vor allem ländliche Kommunen dürfen nicht abgehängt werden“. Und Percy Ott, ebenfalls in der Jury und Mitglied des Digitalgipfels Expertengruppe Smart Cities/Smart Regions, ergänzte: „Kleinere Kommunen stehen bei der Digitalisierung und bei der Entwicklung zur Smart City vor ganz besonderen Herausforderungen. Doch die Finalisten haben enorme Kreativität und enormes Engagement bewiesen.“

Heinsbergs Bürgermeister und Schirmherr der Initiative, Wolfgang Dieder, war natürlich von dem Erfolg begeistert: „Es ist ein riesiger Erfolg für unsere Smart City Initiative! Ein ganz herzliches Dankeschön an die beteiligten Unternehmen und die Personen, die uns dabei tatkräftig unterstützen.“

(her)