Wegberg: Tatort Gymnasium: Maximilian-Kolbe-Schüler starten Kriminalkonzert

Wegberg: Tatort Gymnasium: Maximilian-Kolbe-Schüler starten Kriminalkonzert

„Tatort MKG“ hieß es im Maximilian-Kolbe-Gymnasium. Zu sehen und zu hörten war ein Kriminalkonzert von und mit Schülern der verschiedenen Jahrgangsstufen. Dafür hatten die Schüler sich eine Menge einfallen lassen.

Am Rand der Aula war ein Tatort mit Absperrband, Blutlache und der Silhouette eines Mordopfers zu sehen, am Eingang hingen Fahndungsbilder „vermisster Kinder“.

Musikalisch reichte das Repertoire von Reinhard Meys Gärtner bis zu Falcos „Kommissar“ oder dem berühmten „Kriminaltango“. Dazwischen gab es immer wieder Hörspiele und eine Black Story, bei der das Publikum herausfinden musste, was vorgefallen war.

Den Auftakt machten die Schüler der Klasse 7a. Die Schüler hatten sich „Macky Messer“ aus Brechts gleichnamiger „Anti-Oper“ ausgesucht.

Die Lehrerin Sabine Biermann versuchte, das akustisch-kreative Potenzial ihrer Schüler am Klavier irgendwie im Takt zu halten. Das Ergebnis weckte zumindest das Publikum auf und war wohl ganz im Sinne des Autors.

Auf die Black Story über fünf Freunde, die im Meer ertrinken kam ein Lied des Rappers Sido, der eine Leiche loswerden muss und nicht weiß, wie er das anstellen soll. Und weil ein „Scheiße, in meinem Keller liegt ne Leiche“ aus vielen Kehlen immer besser klingt, marschierten gleich rund 60 Schüler aus den sechsten Klassen auf, um das Stück auch gebührend neudeutsch zu „performen“. Weiter ging es mit einem Krimirätsel und Tanzeinlagen unter anderem zu „Skyfall“ aus dem letzten Bond-Streifen.

Das Publikum hatte bei dem Feuerwerk an kreativen Ideen und Mitmach-Spielen seinen Spaß und zollte den Akteuren gerne ausgiebigen Applaus.

(hewi)