Hückelhoven - „Talentscouting“: Frühzeitig Interessen und Stärken herausfinden

„Talentscouting“: Frühzeitig Interessen und Stärken herausfinden

Von: Norbert Koenigs
Letzte Aktualisierung:
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Diplom-Sozialwissenschaftler Yusuf Bayazit von der RWTH Aachen, Schulleiter Arnold Krekelberg vom Gymnasium Hückelhoven und Prof. Martina Klocke von der FH Aachen (v.l.) unterzeichneten einen Kooperationsvertrag über Talentscouting. Im Hintergrund talentierte Schülerinnen und Schüler, die am Hückelhovener Gymnasium Erfahrungen mit Talentscouting gewonnen haben. Foto: Koenigs

Hückelhoven. Das Gymnasium der Stadt Hückelhoven hat als erstes Gymnasium im Kreis Heinsberg im Rahmen des „Talentscoutings“ mit der RWTH und FH Aachen die Plakette „Schule im NRW-Talentscouting“ verliehen bekommen. Einen entsprechenden Kooperationsvertrag unterzeichneten der Schulleiter des Gymnasiums, Arnold Krekelberg, Diplom-Sozialwissenschaftler Yusuf Bayazit von der RWTH und Professor Martina Klocke von der FH Aachen.

In einer kurzen Ansprache hatte Arnold Krekelberg neben den Vertretern der Stadt Hückelhoven und den Kooperationspartnern auch 13 Schülerinnen und Schüler begrüßen können, die am „Talentscouting“-Programm am Gymnasium teilgenommen hatten und von ihren Erfahrungen mit dem Programm berichteten. Die angehenden Abiturientinnen und Abiturienten fanden anerkennende Worte für das Konzept „Talentscouting“, das sie als „sehr gut“ bezeichneten.

„Talent-Finder“ Bayazit

Das Projekt „Talentscouting“ ergänzt am Hückelhovener Gymnasium das schon vorhandene Konzept der Berufs- und Studienorientierung. Es geht darum, mit Hilfe von „Talent-Finder“ Bayazit die Interessen und Stärken der Gymnasiasten herauszufinden. So soll schon frühzeitig eruiert werden, welcher Studiengang und Beruf möglicherweise der Richtige sein könnte.

Schulleiter Krekelberg betont nach den ersten Erfahrungen der 13 Gymnasiasten mit dem Projekt: „Aus ersten Kontakten ist etwas Gutes entstanden, das wir mit einer Unterschrift belegen wollen.“ Schließlich würden in Deutschland oft auch familiäre Hintergründe über den Bildungsweg von jungen Menschen entscheiden. Ein zentrales Ziel des Programms sei es, jungen Menschen gleiche Bildungschancen zu ermöglichen. Auch talentierte Jugendliche aus weniger privilegierten Verhältnissen würden ermutigt, sich ein Studium oder eine Berufsausbildung zuzutrauen. Dabei soll das „Talentscouting“ Hilfestellung geben.

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