Waldfeucht: Tage voller Fußball und Vergnügen

Waldfeucht: Tage voller Fußball und Vergnügen

Wenn die beiden Spaßfußballclubs Anker Erpen und Cosmos Brüggelchen zum Dorfderby antreten, dann kommen die Zuschauer in Massen und es wird ziemlich laut. Trommeln schlagen, Böller knallen, Bengalos leuchten. Bei diesem Spiel geht es nicht nur um Tore, sondern um den Spaß. Als das Freundschaftsspiel im Jahr 2011 zum ersten Mal stattfand, kamen 400 Zuschauer, diesmal waren es mehr als 700.

Und die feierten nach dem Spiel im Stadion Waldfeucht so gründlich, dass am nächsten Tag, als das Freundschaftsturnier der Jugendabteilung des SV Waldfeucht-Bocket auf dem Programm stand, alle Würstchen vergriffen waren und auch für Getränkenachschub gesorgt werden musste.

Jeder Spieler vorgestellt

Vor dem Anpfiff zum Spaßderby der Amateurfußballclubs spielte der Musikverein Waldfeucht die deutsche Nationalhymne.

Zuvor war jeder einzelne Spieler namentlich vorgestellt worden und mit großem Spektakel von der jeweiligen Fangemeinde empfangen worden. Die Showlights aus Waldenrath bauten in der Halbzeitpause auf dem Sportplatz ihre Pyramide auf und boten auch am Abend ihren Showtanz dem Publikum dar.

Über dem Waldfeuchter Stadion lag zeitweise eine von Pyrotechnik aufgeplusterte Wolke, und Bengalos gehörten zum Derby wie Kanonenschläge. Das Spiel endete 4:4, da hatten beide Fangruppen genügend Grund zum Feiern. Und nach dem Spiel der Spiele war noch lange nicht Schluss — die Party startete da so richtig durch. Beide Teams überlegen, dieses Derby, das immer für einen guten Zweck gespielt wird, künftig alle drei Jahre auszutragen, um neue Anreize zu schaffen.

Am Christi-Himmelfahrts-Tag stand dann die Jugend des SV Waldfeucht-Bocket im Mittelpunkt. Alle Jugendmannschaften stellten sich einem großen Publikum und spielten gegen befreundete Mannschaften. Ein besonderes Highlight waren am Nachmittag die Spiele der Bambini und Mini-Bamibin.

Jugendleiter Peter Peschel freute sich über zwei große Sporttage beim SV Waldfeucht-Bocket und Werbung für den Nachwuchs. Peschel dankte allen ehrenamtlichen Helfern, ohne die besonders das Traditionsduell nicht möglich gewesen wäre.

Mehr von Aachener Nachrichten