Wegberg-Merbeck: SV Merbeck will neue Sportler gewinnen

Wegberg-Merbeck: SV Merbeck will neue Sportler gewinnen

Der neu gewählte Vorstand des SV Merbeck hat die Zukunft des Vereins im Visier. Man möchte versuchen, Sportarten hinzuzugewinnen und die Merbecker anzusprechen.

„Wir müssen für vieles offen sein“, betonte der neue zweite Vorsitzende Markus Gerads bei der Jahreshauptversammlung. Es soll ein langfristiges Konzept erstellt werden, denn der Verein stehe mit dem Rücken zur Wand.

Dem SVM gehören 105 Mitglieder an. Mit zwei Seniorenmannschaften in die Saison in der Kreisliga C gestartet, musste ein Team mangels Personal zurückgezogen werden. Die Zweitvertretung spielte in der, so Geschäftsführer Hubert Schlösser, vermeintlich leichteren Gruppe 2 weiter und belegte den vierten Platz. Das Ziel Wiederaufstieg ließ sich nicht verwirklichen.

Aufgrund von Meinungsverschiedenheiten, so Schlösser, trennte sich der Vorstand von den Trainern Ralf van Geffen und Sascha Stadter. Sebastian Böing übernahm bis zur Winterpause die sportliche Verantwortung. Dann verpflichtete der Vorstand Alexander Bonnes, der auch in der kommenden Saison als Trainer fungiert. „Für die neue Saison ist noch viel zu tun“, sagte Schlösser. Aufgrund diverser Abgänge sei es schwierig, eine schlagkräftige Mannschaft auf die Beine zu stellen. Ausführlich und anschaulich war der Kassenbericht von Marcus Timmermans, der ein Plus erwirtschaftet hatte.

Sehr gut vorbereitet waren die Vorstandswahlen. „Wir haben uns im Vorfeld zusammengesetzt“, sagte der neue erste Vorsitzende Dominik Schöpper. Er „beerbte“ Thomas Viethen, der nicht mehr kandidierte und mit einem Gutschein verabschiedet wurde. Zweiter Vorsitzender ist jetzt Markus Gerads; Amtsinhaber Sebastian Böing hatte am Tag der Versammlung seinen Rücktritt erklärt. Zweiter Geschäftsführer wurde Daniel Gerads als Nachfolger von Bernhard Lütters. Erster Kassierer bleibt Marcus Timmermans.

Letztmalig gaben die Vorstandsmitglieder im Juni Rechenschaft ab. Die 26 Versammlungsteilnehmer stimmten dem Antrag zu, das Geschäftsjahr dem Kalenderjahr anzupassen. Vor allem die Planungen für die neue Saison, für die ein im Juni gewählter neuer Vorstand keine Zeit mehr hätte, wurden als Argument vorgebracht. Dass der Aschenplatz mittlerweile „ein halber Rasenplatz“ ist, monierte ein Mitglied. „Die Asche muss gepflegt werden“, meinte er. Der Vorstand sieht hier die Stadt in der Pflicht.

(sie)