Stadtmusikfest und 90 Jahre Instrumental-Verein Kirchhoven

Stadtmusikfest : Nicht nur die Zuhörer sind begeistert

Mit einer Disco für die Jugend, zünftig wie in Tirol und mit heimatlicher Blasmusik hat der Instrumental-Verein Kirchhoven sein 90-jähriges Bestehen in Verbindung mit dem Stadtmusikfest der Musikvereine gefeiert.

Schirmherr war der CDU-Landtagsabgeordnete Thomas Schnelle, aus einem ganz besonderen Grund: Als aktives Mitglied der Schützenbruderschaft St. Stephanus in seinem Heimatort Kleingladbach kenne er den Instrumental-Verein schon seit mehr als 40 Jahren, denn dieser spiele dort zu den Festzügen der Bruderschaft, erklärte er.

Nach einer Disco am ersten Abend mit dem DJ-Team von „Music’n Light“ ging´s am zweiten Tag weiter mit der Band Edelblech, die eigens aus Tirol in Kirchhoven angereist war und allen Gästen im Festzelt, die meisten davon in Dirndl und Tracht, einen unvergesslichen Abend bescherte. Mit der letzten Zugabe verabschiedeten sich die jungen, begeisterten Musiker erst nach Mitternacht von der Bühne und von ihrem ersten großen Auftritt in Westdeutschland. „Danke Kirchhoven! Dieses Wochenende sind wir gut 2000 Kilometer zu unseren Freunden nach Westdeutschland gefahren, und wir sagen euch eins: Kein Kilometer war uns zu viel! Wir freuen uns auf ein Wiedersehen“, schrieben sie anschließend auf ihrer Internetseite.

Der Sonntag begann mit einem Wortgottesdienst in der Kirche St. Hubertus, den der Instrumentalverein St. Marien Straeten musikalisch gestaltete. Begleitet vom Spielmannszug „Grün-Weiß“ zogen die Kirchhovener Musiker dann zur Mehrzweckhalle, um die übrigen musizierenden Vereine und Schützenbruderschaften zu einem Festzug abzuholen.

Angeführt wurde der Zug durch den Ort durch Spielmannszug und Instrumental-Verein. Es folgten der Schirmherr, die Ehrengäste und Vertreter des gastgebenden Vereins mit dem Vorsitzenden Udo Hülsen, seiner Stellvertreterin Vera Storms sowie den musikalischen Leitern Heinz Gotzen und Michael Pelzer. Weiterhin musikalisch engagierten sich im Festzug die Blaskapelle aus Heinsbergs Partnerstadt Ozimek sowie das Trommler- und Pfeifercorps Effeld.

Ihnen folgten gleich sieben Bruderschaften: St. Hubertus aus Kirchhoven, St. Martini aus Lieck, die Vereinigten Schützenbruderschaften aus Heinsberg, St. Petri aus Laar, St. Stephanus aus Kleingladbach, St. Antonius aus Born und St. Nikolaus aus Brüggen. Im Festzelt standen dann für den weiteren Verlauf des Tages die Darbietungen der Gastvereine auf dem Programm. Den Anfang machten gemeinsam als großes Orchester die Musikvereine aus Uetterath und Horst. Es folgten der Musikverein Unterbruch, der Instrumentalverein Karken, die Blaskapelle Ozimek und die Harmonie St. Odilienberg. Den Abschluss des großen Festes gestaltete auf der Bühne der Musikverein Waldenrath.

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