Erkelenz: Staatspreis für Erkelenzer Goldschmiedin

Erkelenz: Staatspreis für Erkelenzer Goldschmiedin

Die Erkelenzer Goldschmiedin Sarah Ried hat den NRW-Staatspreis gewonnen, der ihr am Samstag, 13. Juli, im Rahmen eines Festaktes in Dortmund im Museum für Kunst und Kulturgeschichte verliehen wird.

Die Goldschmiedin und Schmuckdesignerin wird für ihre Schmuckserie „Ferrofluid“ ausgezeichnet, die auf dem Prinzip der fraktalen Geometrie basiert.

Der Grundbaustein

Der Clou dabei ist, dass durch die Wiederholung eines Formelements ein „wachsendes Schmuckstück“ generiert wird, wobei die Brosche den Grundbaustein des hexagonalen Stecksystems darstellt. Dabei setzte Ried auch das neue dreidimensionale Scan- und Druckverfahren ein.

Die 3D-Drucktechnik

„Über diese Auszeichnung freue ich mich ganz besonders“, erklärt die Preisträgerin Ried, „denn das Arbeiten mit der 3D-Drucktechnik ist ein spannendes aber im Schmuckbereich noch selten genutztes Verfahren“. Auch die Goldschmiede Altmann freut sich über die Auszeichnung ihrer Mitarbeiterin.

„Die Verleihung des Staatspreises erfüllt uns natürlich mit Stolz“, so Eckhard Altmann, Goldschmiedemeister, „Für uns ist dies eine Bestätigung der Qualifikation von Sarah Ried, die wir bereits seit ihrer Ausbildung kennen“.

Der Staatspreis des Landes ist mit insgesamt 45 000 Euro der am höchsten dotierte deutsche Preis im Bereich der Handwerkskunst. Verliehen wird er alle zwei Jahre für herausragende kunsthandwerkliche Leistungen für innovative Leistungen, Design und Handwerkskunst.

Die ausgezeichneten Arbeiten sind in der Ausstellung „Manu Faktum“ bis zum 8. September im Museum für Kunst- und Kulturgeschichte in Dortmund an der Hansastraße 3 (Öffnungszeiten: Di., Mi., Fr. 10-17 Uhr; Do. 10-20 Uhr, Sa. 12-17 Uhr, So. 10-17 Uhr) zu sehen.

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