St. Marien Wassenberg: Ein neuer Förderverein für den Pilgerweg

St. Marien Wassenberg : Ein neuer Förderverein für den Pilgerweg

Seit auf Initiative von Martina Jansen Ende 2015 der erste Spatenstich getan wurde für den Pilgerweg durch die sieben Gemeinden der Pfarrei St. Marien in Wassenberg, hat sich so Einiges getan.

Jetzt hat das Team, das sich für den Pilgerweg engagiert, einen eigenen Förderverein gegründet. „Damit wir finanziell ein bisschen unabhängiger sind“, erklärte Martina Jansen bei der Gründungsversammlung im Pfarrheim in der Oberstadt.Elf Gründungsmitglieder konnte sie begrüßen, und sie freute sich vor allem über die Zusage, dass sie auch weiterhin aus jeder Gemeinde auf mindestens ein Mitglied im Team zählen könne.

„Jede neue Idee hilft, den Pilgerweg nach vorne zu bringen“, betonte Martina Jansen. Als Versammlungsleiterin fungierte die ehemalige Gemeindesozialarbeiterin der Caritas, Bärbel Windelen, die seinerzeit den Auf- und Ausbau des Pilgerwegs begleitet hatte.

Martina Jansen aus der Oberstadt wurde zur Vorsitzenden gewählt. Ihr Stellvertreter ist Franz Königs aus Myhl. Als Kassenführerin fungiert Brigitte Cüppers aus Effeld. Schriftführer ist Karl-Heinz Jansen aus der Oberstadt. Die geistliche Begleitung hat als Beisitzerin im Vorstand Gemeindereferentin Eva Jessen übernommen.

Der Verein und seine Mitglieder fühlten sich christlichen und kulturellen Werten verpflichtet, heißt es in der Satzung. „Sie möchten das geschichtliche, christliche und religiös-kulturelle Erbe Wassenbergs erhalten und weitergeben.“ Daneben solle durch den großen und den kleinen Pilgerweg allen Menschen ein spirituelles Angebot zugänglich gemacht werden.

Derzeit gibt es nicht nur einen knapp 30 Kilometer langen Weg durch die Gemeinden, der immer wieder an Stelen mit Texten aus der Bibel und passenden Zeichnungen oder Fotos zum Innehalten einlädt, sondern auch einen sogenannten kleinen Pilgerweg rund um die Kirche St. Mariä Himmelfahrt in der Oberstadt. Auch der große Pilgerweg lässt sich in zwei Teilen erwandern oder mit dem Rad „erfahren“.

Und nicht nur Radtouren bieten Martina Jansen und ihr Team an, sondern auch eine jährliche gemeinsame Wallfahrt anlässlich der Marientracht in Ophoven.

Im Frühjahr dieses Jahres ist zum großen Pilgerweg ein Begleitheft erschienen, das auch über weitere Sehenswürdigkeiten in den einzelnen Gemeinden informiert. Und auch in diesem Advent werden die Stelen wieder mit neuen Inhalten gestaltet. „Sterne machen unser Leben hell“, lautet das Leitmotiv des „neuen“ Pilgerweges, dessen Inhalte im Rahmen der heiligen Messe am Sonntag, 2. Dezember, um 10.15 Uhr in der Oberstadt-Kirche vorgestellt werden.

Erstmals soll es in diesem Advent begleitend zum Pilgerweg zwei sogenannte Generationenwanderungen geben, bei denen Alt und Jung in ausgestellten Krippen in der Oberstadt Sterne mit Buchstaben finden müssen, die ein Lösungswort ergeben. Weiterhin werden in der Kirche in Myhl an drei Mittwochabenden Andachten zum Leitmotiv gestaltet.

Und wer noch keine Weihnachtskarten gekauft hat: Nach den Herbstferien sind in den Wassenberger Pfarrbüros vier verschiedene Karten mit Stelen-Motiven der Weihnachts-Pilgerwege der beiden vergangenen Jahre erhältlich. Für 2019 sind nach der Vorstellung der neuen Motive sechs geführte Touren mithilfe des Begleitheftes durch die einzelnen Gemeinden außerhalb der Oberstadt geplant. Auch zwei geführte Radtouren stehen wieder auf dem Programm.

Weitere Informationen bietet die Internetseite: www.stmarien-wassenberg.de/Pilgerweg.